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Bus-Schläger stellen sich der Polizei

Busschläger

Foto: Polizei

Polizeipräsidium, 13.45 Uhr: Ein weinroter Opel Vectra Kombi fährt durch die Schranke auf den Parkplatz. Die Insassen: die zwei mutmaßlichen Bus-Schläger in Begleitung ihrer Anwälte. Die beiden 20-Jährigen stellten sich am Mittwoch der Polizei.



Der Druck war zu groß gewesen: Am Dienstag hatte die Polizei die Videobilder aus dem HVV-Bus veröffentlicht. Darauf zu sehen: die brutale Prügel-Attacke auf Marcel F. (19) am vergangenen Sonnabend (MOPO berichtete). Die beiden 20-Jährigen sollen den Azubi in Bahrenfeld offenbar wegen einer Nichtigkeit bewusstlos geprügelt haben, sprangen sogar auf seinen Kopf. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.



Wenige Stunden nach Veröffentlichung der Bilder stellten sich die beiden jungen Männer der Polizei. Damit kamen sie den Ermittlern offenbar knapp zuvor: Nach Zeugenhinweisen hatten die Beamten gegen einen der 20-Jährigen bereits einen Haftbefehl beantragt.



Bislang kann die Polizei allerdings nur wenig über die beiden mutmaßlichen Schläger sagen. Nur so viel: Sie wohnen in Bahrenfeld und Eimsbüttel. Der eine Tatverdächtige ist bereits wegen Körperverletzung und eines Drogendeliktes in Erscheinung getreten, der andere ist polizeilich nicht bekannt.



Bislang machen die beiden Tatverdächtigen von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und sagen gar nichts. Heute werden sie einem Haftrichter zugeführt. Der entscheidet, ob die Männer in Untersuchungshaft kommen.

Hier stellen sich die Bus-Schläger der Polizei

Bildergalerie ( 5 Bilder )
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Datum:  18.2.2010
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