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Hamburg - St. Pauli

Nach Anschlag auf Polizeiwache: Zeugen gesucht

Die Waffen des Anschlags: Krähenfüße und Steine

Etwa zehn Vermummte hatten Anfang Dezember zwei Streifenwagen vor dem Kommissariat angezündet und mehrere Scheiben des Gebäudes eingeworfen. Mit Hilferufen lockten sie laut Polizei Beamte aus der Wache und bewarfen sie mit Pflastersteinen. Verletzt wurde niemand. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln dennoch wegen des Verdachts eines versuchten Totschlags.



Vor der Attacke hatten die Unbekannten Krähenfüße auf die Straße gelegt und Unrat angezündet. Für Hinweise auf die Täter ist eine Belohnung von 10 000 Euro ausgesetzt. In Berlin gab es fast zeitgleich ähnliche Attacken.



Die Hamburger Bürgerschaft hatte den Anschlag quer durch alle Fraktionen scharf verurteilt. Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) appellierte an die Menschen der Stadt, ein deutliches Signal der Sympathie und der Solidarität mit der Polizei zu setzen.



Zeugen können sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 melden.



(jk/dpa)

Anschlag auf Polizeiwache

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Auszüge aus dem Bekennerschreiben

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Datum:  16.12.2009
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