Während alle anderen namhaften zoologischen Gärten Deutschlands seit Jahrzehnten staatlich subventioniert werden, erhält Hagenbeck keine regelmäßigen öffentlichen Zuwendungen zur Deckung der Betriebskosten und ist auch noch in sechster Generation in Familienhand. Die finanzielle Verantwortung wiegt schwer: Die laufenden Kosten verschlingen heute 32.000 Euro täglich. Geld, das allein durch die Eintrittsgelder aufgebracht werden muss.
Da ist kein finanzieller Spielraum für notwendige Investitionen vorhanden. Deshalb schlug das Familienunternehmen Ende der 80er-Jahre wieder einen ganz neuen Weg ein: Die Bitte um Investitionshilfen seitens der Hansestadt und das Einwerben privater Spenden.
Zwei gemeinnützige Einrichtungen sind 1998 dafür gegründet worden: die Stiftung Tierpark Hagenbeck und der Verein der Freunde des Tierparks Hagenbeck e.V.; beide mit dem Ziel, dem Tierpark eine sichere Zukunft zu bieten.
Außerdem sollte das Unternehmen wieder auf mehrere wirtschaftliche Standbeine gestellt werden. Der erste Schritt war 2007, also 100 Jahre nach Gründung des Tierparks, die Eröffnung des Tropen-Aquariums Hagenbeck. Damit wurde ein neuer Publikumsmagnet geschaffen, der auch in der kalten Jahreszeit Gäste anzieht. Zusätzlich verfügt das Tropen-Aquarium über Event-Flächen mit modernster Infrastruktur für geschlossene Veranstaltungen. Im Mai 2009 folgte als viertes Standbein die Eröffnung des Lindner Park-Hotels Hagenbeck.
Diese Unternehmenszweige stützen sich gegenseitig und stellen sicher, dass der Tierpark Hagenbeck auch in Zukunft als moderne Kultur- und Bildungseinrichtung für Hamburg erhalten bleibt.
(MOPO vom 18.09.2009 / SEITE 3)
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?