Zwei Drittel der Hochschulgebäude sind marode - an der Universität Hamburg muss sich dringend etwas tun. Aber was? Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) hatte 2008 einen Neubau südlich der HafenCity angeregt und vier Expertengruppen weitere Umzugs- und Neubau-Möglichkeiten analysieren lassen. Gestern hat sie die Ergebnisse vorgestellt. Das sind die Szenarien:
- Sanierung und Modernisierung am heutigen Standort: Die Uni will weiter wachsen, bei dieser Variante gäbe es kaum Platz für Neubau. Außerdem hätte die Modernisierung eine etwa 20 Jahre andauernde Großbaustelle im Grindelviertel zur Folge. Kosten: 1,317 Milliarden Euro.
- Abriss und Neubau am heutigen Standort: Bis auf denkmalgeschützte Gebäude würde alles an Bundesstraße und Von-Melle-Park abgerissen und neugebaut. Nachteil: 20 Jahre Dauer-Baustelle. Kosten: 1,478 Milliarden Euro.
- Teilverlegung: Die Uni zieht aus dem Areal an der Bundesstraße auf den Kleinen Grasbrook (Überseezentrum, Dresdner Ufer), der Rest der Uni bleibt am Standort und wird neu gebaut. Nachteil: Die Uni wird räumlich zerrissen. Kosten: 1,858 Milliarden Euro.
- Neubau der Uni am Kleinen Grasbrook: Die Hochschule wird im Kleinen Grasbrook neu gebaut - die Lieblingsvariante der Uni-Präsidentin. Die Bauzeit wäre mit zehn Jahren kürzer als bei den anderen Varianten. Sie ist aber auch die teuerste: 2,138 Milliarden Euro.
Der Senat will in der zweiten Jahreshälfte entscheiden, welche Variante umgesetzt wird. Am wahrscheinlichsten gilt die Teilverlagerung. Ab 6. April dürfen die Hamburger online ihre Meinung sagen unter www.zukunft-uni.hamburg.de.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?