Die Wellen sind nicht mehr ganz so hoch, und es ist langsam wieder Land in Sicht. Stück für Stück steuert der Hamburger Hafen aus der schlimmsten Seenot seiner Geschichte heraus. Dennoch haben die Verantwortlichen für den Hafen nach wie vor ein flaues Gefühl im Bauch: "Das Jahr 2009 hat uns sehr weh getan", sagte "Hafen Hamburg Marketing"-Chefin Claudia Roller gestern bei der jährlichen Präsentation der Umschlagszahlen.
So hat die weltweite Wirtschaftskrise dafür gesorgt, das an den Terminals im Hafen 30 Millionen Tonnen Seegüter weniger umgeschlagen wurden als im Vorjahr. Das ist ein Minus von mehr als 21 Prozent. Da die Hansestadt traditionell stark auf den Handel mit China und Russland ausgerichtet ist, bekam sie die Probleme speziell dieser Regionen zu spüren. Der Stückgutumschlag (Bananen, Kühlschränke) brach 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 73,6 Millionen Tonnen ein, der Massengutumschlag (Kohle, Erz) um 13 Prozent auf 37 Millionen Tonnen. Am schlimmsten war der Einbruch bei den Containern: minus 28 Prozent. Nur noch sieben Millionen Boxen gingen über die Kaikanten, in den Jahren davor waren es fast zehn Millionen.
Wirtschaftssenator Axel Gedaschko (CDU) bleibt dennoch zuversichtlich: "In jeder Krise liegt eine Chance." Künftig wolle man den Hafen stärker auf Wachstumsregionen ausrichten und gezielt Industrien mit Hafenaffinität ansiedeln. Schon jetzt sei die Talsohle durchschritten. In den vergangenen Monaten sei es wieder aufwärts gegangen.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?