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Großhansdorf: Feuer bei den Rechten

Feuer in Großhansdorf! Gleich zwei Mal brannte es in der schleswig-holsteinischen Gemeinde - beide Male auf dem Gelände, auf dem die als rechtsextrem eingestufte Interim Partei Deutschland (IPD) ihre Zentrale hat. Erst brannte am Donnerstagabend ein Geräteschuppen, dann schlugen plötzlich am Eingangstor die Flammen hoch. Zufall oder Brandstiftung?



Die IPD war zuletzt in die Schlagzeilen geraten. In der weißen Villa sollen wöchentlich Treffen der Splittergruppe stattgefunden haben, über die der Leiter des Verfassungschutzes Schleswig-Holstein sagt: "Die Gruppierung ist rechtsextrem. Sie akzeptiert nicht, dass es die Bundesrepublik Deutschland gibt. Es wird behauptet, das Deutsche Reich bestehe fort."



Dazu kommt: Die Villa soll zwangsversteigert werden. Im Ort ging die Angst um, Neonazi-Anwalt Jürgen Rieger aus Blankenese könnte sich das Gelände unter den Nagel reißen. "Das wäre ein Horrorszenario", sagte Bürgermeister Janhinnerk Voß.



Zu den aktuellen Vorkommnissen mochte sich Voß nicht äußern. Obwohl alles auf Brandstiftung hindeutet, will sich die Polizei noch nicht festlegen. Sprecher Jan-Hendrik Wulff: "Die Spurensicherung ist vor Ort. Es kann sich auch um einen technischen Defekt handeln." Dagegen spricht, dass, noch während die Spurensicherung vor Ort ermittelte, ein zweites Feuer ausbrach. Am Eingangstor entzündete sich brennbare Flüssigkeit.

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