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Friedensbewegung weist Kritik an Ostermärschen zurück

Bonn/Berlin - Die Friedensbewegung hat die Kritik der Grünen an den Ostermärschen wegen ihrer angeblich geringen Aussagekraft zurückgewiesen. Die Parteivorsitzende Claudia Roth und der Verteidigungsexperte Winfried Nachtwei müssten es aus der früheren engen Zusammenarbeit eigentlich besser wissen, erklärte das Netzwerk Friedenskooperative am Samstag in Bonn.

Die Grünen-Politiker müssten «von den vielen von Friedensorganisationen ausgearbeiteten detaillierten Vorschlägen für zivile Alternativen zu Krieg und militärischem Vorgehen Kenntnis haben», sagte Netzwerk- Geschäftsführer Manfred Stenner.

Roth hatte die Ostermärsche am Donnerstag zwar als eine «noch immer gute und wichtige Tradition» bezeichnet. Sie kritisierte aber, die meisten dieser Aktionen sagten «notorisch wenig» dazu, «wie internationalen Krisen, Gewalt und Krieg begegnet werden kann». Der Blick verenge sich «zu oft allein auf die Ablehnung des Militärischen».

Wenn sich die Bundeswehr wie zum Beispiel mit dem Tornado-Einsatz in Afghanistan an offensiven Kampfhandungen beteilige, müsse die Friedensbewegung allerdings auch klare Antikriegsbewegung sein und ein eindeutiges «Nein!» auf ihre Transparente schreiben, betonte Stenner. «Die Grünen-Spitze brüskiert mit ihrer überheblichen Distanzierung auch große Teile ihrer eigenen Basis, die sich der Friedensbewegung eng verbunden fühlen.»

Die Friedensbewegung wollte am Samstag ihre tags zuvor begonnenen Ostermärsche fortsetzen. In zahlreichen Städten waren Demonstrationen und Protestaktionen geplant. Sie richten sich in diesem Jahr vor allem gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr.



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Datum:  7.4.2007
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Julia Sextl

Relativ häufig muss ich kurzfristig ein Taxi bestellen, um noch pünktlich zu einem Termin zu kommen. Meistens stehe ich schon auf der Straße, wenn der Wagen