Hamburg - Der Hamburger SV hofft für das Halbfinal-Rückspiel im UEFA-Cup gegen Werder Bremen auf den Einsatz von Stürmer Malden Petric. Nach knapp zweiwöchiger Verletzungspause steht der Kroate wieder im Training.
«Ich hatte keine Probleme», berichtete Petric nach der ersten Einheit. Der 28-Jährige hatte sich im DFB-Pokalspiel gegen Werder eine tiefe Risswunde am Schienbein zugezogen, die mit acht Stichen genäht werden musste.
Petric' Einsatz an der Seite von Landsmann Ivica Olic wäre für den HSV von großer Bedeutung. Da Paolo Guerrero nach seiner dritten Gelben Karte gesperrt ist, braucht Trainer Martin Jol eine Alternative in der Offensive. Petric hat in Bundesliga, DFB- und UEFA-Pokal 20 Tore erzielt und liegt mit Olic gleichauf. «Es wird Zeit, dass er wieder spielt», meinte Jol. Der Niederländer hofft zudem, dass er auch auf Abwehrspieler Alex Silva zurückgreifen kann. Der Brasilianer laborierte zuletzt an einer Oberschenkelzerrung. «Alex ist ein guter Junge. Wir brauchen ihn», sagte Jol.
Nach dem 1:0 in Hinspiel sind die Hamburger trotz des Rückschlags in der Bundesliga gegen Hertha BSC (1:1) optimistisch, das UEFA-Cup- Finale am 20. Mai in Istanbul zu erreichen. «Es läuft gut für uns. Es ist Mai und wir haben nur noch wichtige Spiele. Das ist für einen Fußballer doch das Beste», betonte Jol. Da die Hamburger im DFB- Pokal-Halbfinale Werder im Elfmeterschießen den Vortritt lassen mussten, will der HSV-Trainer speziell die Treffsicherheit vom Punkt erhöhen. «Vielleicht lass' ich die Jungs noch mal üben. Dann aber nur in der Arena, ohne dass man uns beobachten kann», meinte der Coach.