Eigentlich wollte Hakan Pinarak ja nur seine schlechte Laune vertreiben und fuhr ohne viel Begeisterung zum Angeln an die Fuhlsbütteler Schleuse. Eher halbherzig warf er bei Nieselregen die Angel ins dunkle Nass der Alster. Abgesehen hatte er es auf leckeren Zander.
Doch da verfing sich plötzlich Treibgut an der Angel – und das fing zu allem Überfluss auch noch an zu ziehen."„Das war so schwer, als wolltest du ein Billy-Regal aus 'nem Ententeich ziehen", erinnert sich der Hobby-Angler. Der Zug an der Angel wurde so stark, dass Hakan nur mit Hilfe eines vorbeikommenden Joggers und eines weiteren Anglers die Beute an Land ziehen konnte: Es war ein kapitaler Hecht, mehr als einen Meter lang. "Als wir ihn in den Kescher bugsierten, da brach das Gerät auseinander." Kein Wunder, das Riesentier wog an die 10 Kilo.
Hechte sind nicht selten in der Alster – allerdings nicht in dieser Größe. Es gibt auch Karpfen, Zander und Flussbarsch.
Der amerikanische Schriftsteller T.C. Boyle erreicht mit seinen Büchern („Wenn das Schlachten vorbei ist“, 2012) ein Millionenpublikum. Der Mann hält wenig von den Menschen, auch weil die die Umwelt zerstören.