Die Vaart-Jagd hat längst Fahrt aufgenommen. Der "kleine Engel" ist in Madrid in die sportliche Hölle abgestiegen. Beim Ligaauftakt auf Mallorca steht er am Sonntag nicht im Real-Kader. José Mourinho hat den Holländer knallhart kaltgestellt.
Es wäre fahrlässig, wenn der HSV sich nicht nach den Chancen erkundigen würde, den ehemaligen Hamburger Kapitän zurück an die Elbe zu lotsen. Täglich gehen bei van der Vaart Anrufe von HSV-Entscheidungsträgern ein – der Klub ist heiß auf seinen Ex-Maestro. Aber geht denn da überhaupt noch was?
"Wir können ihn nicht bezahlen. Ich weiß nicht, wo wir das Geld hernehmen sollen", klagt Sportchef Bastian Reinhardt. Zumindest für den Vorstandsvorsitzenden dürfte die Angelegenheit damit noch lange nicht erledigt sein. Bernd Hoffmann hat seine Beliebtheitswerte in den letzten Monaten sicher nicht gesteigert. Nach dem klasse Saisonstart kann der Boss zwar durchpusten, eine Verpflichtung van der Vaarts würde Hoffmanns angekratztes Image weiter immens aufpolieren.
Was also ist zu tun? Auf Kühne-Millionen kann der HSV nicht setzen. Die einzige Möglichkeit wäre der Verkauf eines Stars, der richtig Kohle bringt. Bis Dienstag um Mitternacht muss der HSV sich überlegt haben, ob er per Personal-Rochade die nötigen Millionen generiert.
Und van der Vaart? Reinhardt: "Im Moment hat er offenbar andere Pläne." Die können sich allerdings ganz schnell ändern. Bis zur Geisterstunde am kommenden Dienstag wird Klarheit herrschen – in allen Belangen.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?