Wenn die Hamburger Eiszeit sich langsam, aber sicher verabschiedet und die Temperaturen wieder ansteigen, dann erwachen auch Körper und Geist wieder aus dem Winterschlaf. Wenn doch nur der menschliche Organismus nichts dagegen hätte!
Durch die Umgewöhnung an mehr Licht und Wärme werden die Hormone im Körper förmlich "überrumpelt". Angefixt von Frühlingssonne und steigendem Thermometer produziert der Körper zwar das sogenannte Glückshormon Serotonin, das sich allerdings einen hartnäckigen Zweikampf mit Melatonin liefert, dem "Schlafhormon". Die Folge sind nicht nur Frühjahrsmüdigkeit und Trägheit: Der Organismus ist gerade jetzt besonders empfänglich für Husten, Schnupfen, Kopfweh und Fieber.
Schalten Sie deshalb unbedingt die Gemütlichkeit der Wintermonate ab und kommen Sie in Bewegung! Wem bereits die Nase läuft, sollte regelmäßige Nasenspülungen mit Kochsalz ausprobieren. "Es muss kein teures Spezialsalz aus der Apotheke sein", sagt Klaus Schäfer, Vizepräsident der Ärztekammer Hamburg (siehe Interview). Schleimlösende Mittel wie Gelomyrtol oder Aspecton-Hustentropfen sorgen wieder für freie Atemwege. Bei ähnlichen Beschwerden helfen auch verschiedene Inhalationen (siehe Kasten).
Wer vorbeugt, fühlt sich auch weniger schlapp. Jetzt, wo der Schnee geschmolzen ist, kann man wieder problemlos joggen und Sport an frischer Luft machen. Auch die Wechseldusche am Morgen härtet den Körper ab. Angst vor der Schweinegrippe braucht man nicht mehr zu haben - die ist verschwunden wie die Eisschollen auf Hamburgs Straßen.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?