Fast vier Monate sind die Freezers außer Haus. Die Sommerpause nutzen die Hamburger Eishockeycracks zum Auftanken. In der MOPO erzählen sie, wie sie die Zeit ohne Schläger und Helm verbracht haben. Den Auftakt macht Verteidiger Stephan Retzer (32):
"Im Mai war ich zum ersten Mal mit meiner Freundin Maja in Paris. Fünf Tage haben wir da das typische Touri-Programm gemacht. Eiffelturm, Euro-Disney, NotreDame ... Es war wunderschön. Ich muss allerdings sagen, dass Paris an Rom auf meiner persönlichen Hit-Skala nicht vorbeikommt. Dafür waren die Franzosen dann doch zu unfreundlich.
Ganz anders war's in Los Angeles. Dort waren wir für zwei Wochen im Juli. Maja geht im Oktober für ein halbes Jahr dort auf die Schauspielschule. So konnten wir uns alles schon mal anschauen. Gewohnt haben wir bei einem Ehepaar, das ich mit meinem Bruder mal in der Toskana kennengelernt habe. Gastfreundschaft pur kann ich da nur sagen.
Gerade als wir angekommen waren, ist Michael Jackson gestorben. Als Fan war ich natürlich geschockt. Wir sind dann direkt zu seinem Stern auf dem Hall of Fame gepilgert und gehörten zu den Letzten, die noch auf die Neverland-Ranch durften."
Posieren am Triumphbogen: Stephan Retzer und Freundin Maja (23) waren für fünf Tage in Paris. Auch der Eiffelturm und der Besuch von Euro-Disney (Bilder rechts) standen dort natürlich auf dem Programm.
Bei einem Baseball-Spiel der Los Angeles Dodgers gegen die Seattle Mariners schmissen sich die beiden Hamburger in Dodgers-Kluft. "Es war unglaublich zu sehen, was die Amis alles futtern können während so eines Spiels", sagte Retzer. "Aber großartig war, als im siebten Inning 65000 Menschen die Vereinshymne gesungen haben."