Zum Vergleich: Vor einem Jahr schalteten beim Wüsten-Grand-Prix in Bahrain gerade einmal 5,35 Millionen Fans ein.
Während der Mercedes-Pilot in seiner Heimat für sein gelungenes Comeback überwiegend gefeiert wurde, setzte es in Italien ätzenden Spott. "Schumacher, der Weltmeister der Arroganz", schrieb "Il Secolo XIX" nach dem verhältnismäßig unspektakulären sechsten Rang. "Corriere della Sera" lästerte: "Der seltsame Nachmittag des Herrn Michael." Und "Corriere dello Sport" befand: "Viel Lob hat er nicht verdient."
Die neuen Regeln sorgten indes für lange Gesichter. Verschiedene Reifenmischungen, ein Boxenstopp, kein Nachtanken - kein Stoff, aus dem Rennfahrerträume sind. "Sie haben das Rennen definitiv nicht aufregender gemacht", so Ex-Weltmeister Lewis Hamilton. (ahe)