Nach vier Jahren strenger Konsolidierung des Haushalts zeigen sich Erfolge. Im Betriebshaushalt gibts Überschüsse in Höhe von 8,7 Millionen Euro. Das bedeutet: "Zunächst muss kein weiteres Sparpaket geschnürt werden", so Peiner. Zudem bleibt der Hamburger Haushalt im Planungszeitraum bis 2009 verfassungskonform.
Und: Die Nettokreditaufnahme sinkt von 700 Millionen Euro im Jahr 2005 auf geschätzte 350 Millionen Euro im Jahr 2009 - zumindest, wenn der aktuelle Fünfjahres-Finanzplan eingehalten wird.
Ein Aufatmen der Hamburger ist jedoch verfrüht. Der Senat hält den Rotstift weiter griffbereit. Denn schon die nächste Steuerschätzung im Mai 2006 könne wieder für schlechtere Zahlen sorgen.