Die Story: Seitdem Paul einmal fremdgegangen ist, kriselt es bei den Morgans heftig. So heftig, dass das beruflich erfolgreiche New Yorker Paar mittlerweile getrennt lebt. Nach einem Dinner, zu dem der reuige Paul seine Noch-Gattin Meryl eingeladen hatte, beobachten die beiden zufällig einen Auftragsmord und geraten deshalb dummerweise selbst ins Visier des Killers. Im Rahmen des FBI-Zeugenschutzprogramms werden Paul und Meryl in ein abgelegenes Kaff in Wyoming verfrachtet und beim örtlichen Sheriff und dessen Frau untergebracht. Was für die beiden Großstädter im ländlichen Exil beziehungstechnisch folgt, können Sie sich sicher denken - auch wenn Sie noch nie etwas von den Morgans gehört haben.
Die Schauspieler: Romantikkomödien-Profi Hugh Grant ist ganz in seinem Element und absolviert seinen Part auf gewohnt charmant-witzige Art. Von "Sex And The City"-Star Sarah Jessica Parker wird er gut ergänzt. Sam Elliott und Mary Steenburgen wissen ebenfalls zu gefallen. Als bodenständiges Paar, das gemeinsam viele Höhen und Tiefen erlebt hat, gewähren sie den Morgans nicht nur Asyl, sondern versorgen sie auch noch mit praktischen Beziehungstipps.
Der Autor und Regisseur: Mark Lawrence hat zuvor schon zwei Mal mit Hugh Grant gedreht. Ihr drittes gemeinsames Werk (nach "Ein Chef zum Verlieben" und "Mitten ins Herz") mag der bislang schwächste sein - die Geschichte zieht sich mitunter etwas zäh dahin. Aber richtig schlecht ist der Film deswegen noch lange nicht. Dafür bürgen zum einen die beiden symphatischen Hauptdarsteller. Zum anderen vermag Lawrence das Humorpotenzial des Zusammenpralls zwischen Großstädtern und Landvolk besser auszuschlachten als etwa sein Regisseurskollege Jonas Elmer. Der schickte vor kurzem Renée Zellweger von Miami in ein Provinznest in Minnesota ("New in Town").
Fazit: Launiges, jedoch nicht übermäßig originelles Lustspiel.
Note: 3