Die Story: Nichts Böses ahnend, ist Familie Carter mit dem Wohnwagen von Cleveland nach San Diego unterwegs. Um schneller ans Ziel zu gelangen, nimmt man auf den Rat eines Tankwarts hin eine Abkürzung durch die Wüste. Da zwingt eine Reifenpanne den siebenköpfigen Clan zum Anhalten. Kein anderes Auto in Sicht, kein Handy-Empfang. Also bricht Vater Big Bob zu Fuß zurück zur Tankstelle auf, sein Schwiegersohn Doug in die entgegengesetzte Richtung. Statt der erhofften Hilfe finden beide jedoch Vorboten des Schreckens vor, der bald die gesamte Familie bedrohen wird: Die Carters sind in ein verstrahltes Gebiet geraten, in dem die Regierung früher geheime Atomtests durchführen ließ. Nun leben dort Mutanten, deren blutrünstige Rache auch vor ganz gewöhnlichen Durchreisenden nicht Halt macht ...
Die Schauspieler: Mit von der Partie sind unter anderen Ted Levine, der in "Das Schweigen der Lämmer" einen Psychopathen gespielt hat, und Kathleen Quinlan, die in "Apollo 13" zu sehen war.
Der Regisseur: Dass es in seinem Film hart zur Sache gehen wird, macht Alexandre Aja ("High Tension") gleich zu Beginn klar, wenn er mitten in der Wüste von New Mexico urplötzlich einen Wissenschaftler massakrieren lässt. Horrormeister Wes Craven, der auch diesmal mitproduzierte, hatte für sein Werk 1977 nur 325 000 Dollar zur Verfügung, der Franzose Aja hingegen konnte nun aus dem Vollen schöpfen. Davon macht er in Sachen Splatter denn auch bis an die Grenzen dessen, was die Zensurinstanzen zuließen, Gebrauch.
Fazit: Die Neuverfilmung von "The Hills Have Eyes" ist zwar in jeder Beziehung effektvoll geraten, doch um selber das Zeug zum Klassiker zu haben, fehlt es ihr an einer unverwechselbaren Handschrift.
Brenda Carter traut ihren Augen nicht: Ihre Familie landet auf der Fahrt nach San Diego in einem wahren Albtraum