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Hostel

Die Story: Eigentlich könnten Paxton und Josh es sich auf ihrem Rucksack-Trip durch Europa in Amsterdam gut gehen lassen. Schließlich sind leichte Drogen und schneller Sex dort sehr viel unkomplizierter zu haben als in der prüden Heimat. Doch dann bekommen sie den vermeintlich heißen Tipp, in Bratislava seien die Frauen noch williger und billiger. Also machen sich die beiden College-Boys zusammen mit ihrem neuen isländischen Kumpel Oli auf in die Slowakei. Und in der Tat: Kaum angekommen, lernen die erlebnishungrigen Twens die beiden Schönheiten Natalya und Svetlana kennen. Dass Oli am nächsten Morgen spurlos verschwunden ist, irritiert Paxton und Josh zunächst nur kurz. Keine 24 Stunden später allerdings findet sich Josh gefesselt in einem düsteren Folterkeller wieder, und auch Paxton wird bald aus gutem Grund von echter Panik erfasst.



Die Schauspieler: Als Jungspunde, denen das überlegene Lächeln schnell vergeht, machen Jay Hernandez und Derek Richardson eine passable Figur. Alle anderen Darsteller einschließlich Kultregisseur Takashi Miike als japanischer Tourist haben dagegen kaum Gelegenheit, ihren Rollen größeres Profil zu geben.



Der Regisseur: Bluttriefend ist Eli Roths ("Cabin Fever") zweiter, von Quentin Tarantino mitproduzierter Film tatsächlich geraten, da verspricht die Werbung nicht zu viel. Aber wie schon bei "Saw", dessen Kassenerfolg den aktuellen Trend zum knallharten Horror durchgesetzt hat, fragt man sich selbst als Freund des Genres irgendwann: Wozu das alles?



Fazit: Ultrabrutaler Horrorfilm, dessen Ansätze einer Coming-of-Age-Story in immer beliebigeren Schockeffekten untergehen.

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Datum:  27.4.2006
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