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Es begab sich aber zu der Zeit ...

Die Story dürfte vielen bekannt vorkommen. Sie handelt von der Jungfrau Maria, die ohne Zutun ihres Verlobten Joseph schwanger wird. Zuvor hatte ihr der Engel Gabriel angekündigt, sie sei von Gott auserwählt worden, seinen Sohn zur Welt zu bringen. Als der Engel auch Joseph erscheint und ihn aufklärt, hält der wackere Zimmermann zu seiner Braut - egal, was die anderen in Nazareth über sie sagen. Anschließend macht sich das Paar auf den beschwerlichen Weg nach Bethlehem. Rechtzeitig zur Geburt Jesu in einem Stall treffen dort die drei Weisen aus dem Morgenland ein, während die von König Herodes zum Kindermord nach Bethlehem geschickten Soldaten zu spät kommen. Da sind Maria und Joseph mit Jesus bereits auf dem Weg nach Ägypten.



Die Schauspieler: Die erst 16-jährige Keisha Castle-Hughes ("Whale Rider") gibt eine sehr anmutige Maria ab, der bei uns bislang unbekannte Oscar Isaac spielt Joseph als deren verständnisvollen Partner.



Die Regisseurin: In ihren bisherigen beiden Filmen "Dreizehn" und "Dogtown Boys" offenbarte Catherine Hardwicke ein ausgezeichnetes Gespür für die soziale Realität ihrer jugendlichen Protagonisten. Da verwundert es, wie bieder - um nicht zu sagen: langweilig - ihr die Inszenierung der Weihnachtsgeschichte geraten ist. Man muss ja nicht gleich auf den blutigen Spuren von Mel Gibsons "Die Passion Christi" wandeln, aber ein wenig mehr Dramatik hätte Hardwickes Werk durchaus vertragen. Stattdessen wird alles, was ein weihnachtlich gestimmtes Publikum verstören könnte, rechtzeitig weggeblendet. Doch wer einfach nur einmal die hier etwas ausgeschmückten Ereignisse um Jesu Geburt herum im Kino bebildert sehen möchte, die sich an den Berichten im Matthäus- und Lukas-Evangelium orientieren, wird gut bedient. Inklusive einer in gleißendes Licht getauchten, sehr langen Krippenszene.



Fazit: Mehr Weihnachten auf der Leinwand geht nicht.

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Datum:  7.12.2006
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