Die Story: Kurz vor der Eroberung Mittelamerikas durch die Spanier leben der Maya "Pranke des Jaguars" und die Seinen in Frieden im Regenwald. Bis fremde Krieger ihr Dorf brutal überfallen. Sie verschleppen die gefangenen Erwachsenen in die nächste Stadt, wo die Männer den Göttern geopfert werden sollen. Als "Pranke" an der Reihe ist, verdunkelt der Mond die Sonne. Die blutige Zeremonie wird abgebrochen. "Pranke" kann entkommen. Auf der Flucht vor seinen Häschern und der Suche nach Frau und Sohn, die er beim Überfall in einer tiefen Grube in Sicherheit gebracht hatte, kämpft er ums pure Überleben.
Die Schauspieler: Inmitten eines weitgehend aus Laien bestehenden Ensembles entwickelt Hauptdarsteller Rudy Youngblood, ein nordamerikanischer Indianer, großes Charisma.
Der Regisseur: Mel Gibson will seinen Film, der auch den Niedergang einer Hochkultur thematisiert, als eine Art Gleichnis über den Zustand unserer heutigen Gesellschaft verstanden wissen. Das sei einmal dahingestellt. In erster Linie funktioniert sein aktuelles Werk als mitreißender, mythologisch angehauchter Action-Streifen. Bereits die Eröffnungssequenz, in der ein paar Jäger einen Tapir durch den Dschungel hetzen, gibt das hohe Tempo vor. Ebenso wuchtig, wie das Tier dann von einer katapultartigen Vorrichtung aufgespießt wird, versetzen die Bilder des oscarprämierten Kameramanns Dean Semler ("Der mit dem Wolf tanzt") den Zuschauer etwa 500 Jahre in die Vergangenheit zurück. Beraten von einem Maya-Experten, lässt der Regisseur eine untergegangene Welt wieder auferstehen, in der ein Maya-Dialekt gesprochen wird (natürlich mit Untertiteln) und in der vom Körperschmuck der Krieger bis zum Schildern der Zustände in der alten Stadt alles ziemlich authentisch wirkt. Gleiches gilt allerdings auch für die Darstellung körperlicher Gewalt, bei der sich Gibson schon mit "Braveheart" und "Die Passion Christi" nicht zimperlich zeigte.
Fazit: Während die Dramaturgie der Handlung wenig originell ist, kann man sich der Wirkung der kraftvollen Bilder kaum entziehen.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?