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FEUERBERGSTRAßE

PUA-Boss im Visier der SPD

Wird die SPD heute im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) Feuerbergstraße versuchen, den Ausschussvorsitzenden Manfred Jäger (CDU) abzusetzen? Einiges spricht dafür. Die SPD scheint ihre Strategie geändert zu haben. Ursprünglich wollte die Fraktion allen Sitzungen fernbleiben, bis der PUA-Vorsitzender Manfred Jäger sich entschuldigt.



Was war passiert? Jäger hatte die Vorarbeit des Arbeitsstabs als "handwerklich nicht sauber" kritisiert. Daraufhin traten zwei verantwortliche Richter aus dem Arbeitsstab aus Protest von ihren Ämtern zurück.



Erst später stellte sich heraus, dass sie noch mehr zu kritisieren hatten. Zwei Vorwürfe stehen gegen Jäger im Raum: Er soll bereits Teile des Abschlussberichts in Auftrag gegeben haben, obwohl noch gar nicht alle Zeugen gehört wurden. Zudem habe er einen wichtigen Vermerk nicht wie vorgeschrieben an die Opposition weitergeleitet. Jäger bestreitet die Vorwürfe vehement. "Ich verstehe auch nicht, wieso man mich damals nicht angesprochen hat, sondern jetzt nachkartet."

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Datum:  14.6.2007
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