Durch die Hitzeentwicklung sind mehrere Fenster eines angrenzenden Betriebsgebäudes geplatzt. Die gesamte Schadenshöhe steht nach Auskunft der Polizei noch nicht fest.
Bislang ist noch kein Bekennerschreiben bei den Ermittlungsbehörden eingegangen. Da jedoch ein politisches Tatmotiv nicht ausgeschlossen werden könne, wurden die Ermittlungen an die Staatsschutzabteilung beim Landeskriminalamt abgegeben, teilte die Polizei mit.
Anwohner hatten in der Nacht das Feuer bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Trotz einer eingeleiteten Sofortfahndung mit mehreren Streifenwagen konnten die Täter unbemerkt entkommen.
Ebenfalls in der Nacht zu Montag wurde auf Bahn-Fahrzeuge in Berlin ein Brandanschlag verübt. Dabei entstand an vier Fahrzeugen ein Totalschaden. Ob ein Zusammenhang zu der Tat in Hamburg besteht, sei derzeit noch unklar, so die Polizei.
Erst in der vergangenen Woche hatte es Anschläge auf das Haus des früheren Hamburger Umweltsenators Fritz Vahrenholt und ein Luxus-Auto der Werbeagentur Jung von Matt gegeben. Die Tat hatten offensichtlich militante Atomkraft-Gegner verübt. Das ging aus einem Bekennerschreiben hervor.
(jk/dpa)