Und die machen das Geldstück wertvoll: 1000 Euro und mehr zahlen Sammler für den Schatz.
Auf der 50-Cent-Münze, die derzeit im Umlauf ist, gibt es einen Fehler. Statt des Brandenburger Tors wurde ein Bundesadler auf die Rückseite gestanzt - wie beim 1-Euro-Stück. Der Tempelhofer Münzhändler Matthias Sänger entdeckte die Münz-Panne. Betroffen sind einige hundert 50-Cent-Stücke mit der Jahreszahl 2002 und Münzzeichen G.
"Das ist eine besondere Verwechslung", sagt Guy Franquinet, vereidigter Sachverständiger für deutsche Münzen. "Denn hier wurden zwei Stempel von verschiedenen Münzreihen verwechselt. Das nennt man Stempel-Koppelung."
Inzwischen jagt die Bundesbank die Fehlprägungen. "Rund hundert 50-Cent-Münzen wurden von der Bundesbank schon eingezogen", sagt der Experte.
Das 50-Cent-Stück von Münzhändler Matthias Sänger wird am 27. Mai im Tempelhofer Münzenhaus (Bacharacher Straße 39, Berlin) versteigert. Startpreis: 500 Euro. Erwartet wird ein Erlös von über 1000 Euro.
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