FC ST. PAULI
Saison-Aus für Ralph Gunesch
Foto: Witters
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Das 5:3 gegen Oberhausen hat nicht nur die Fans, sondern auch St. Paulis Trainer Holger Stanislawski aufgewühlt: "Da war alles drin - Freud, Leid und Tränen." Stimmt. So gut die drei Punkte getan haben, so bitter war der Preis: Manndecker Ralph Gunesch, das ergab die Kernspintomografie, hatte sich nach wenigen Minuten einen Anriss des Innenbandes im linken Knie zugezogen. "Ralle" fällt mehrere Wochen aus. Fast sicher: Das ist für ihn das Saison-Aus!
Die MOPO traf den 26-jährigen Manndecker, der in den vergangenen Monaten einer der zuverlässigsten Abwehrspieler der Kiezkicker war, als er sich nach der Diagnose aus seinem Auto in die Kabine auf dem Trainingszentrum an der Kollaustraße quälte. "Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen", berichtete Gunesch, der allerdings nicht völlig deprimiert wirkte: "Ich kenne das ja schon, kann damit umgehen." Zwei Mal habe er bereits einen Bänderriss im rechten Knie erlitten.
Wesentlich mehr Glück hatte Mathias Lehmann (26), der kurz vor der Pause ebenfalls stark humpelnd ausgewechselt werden musste. "Matze" plagt "nur" eine schmerzhafte Knieprellung, kann vielleicht schon heute wieder mitmischen und wohl am Freitag in Cottbus wieder spielen.
Ansonsten sind alle St. Paulianer glücklich, dass der von Trainer Holger Stanislawski "Neustart" geglückt ist. Sein Assi AndrØ Trulsen: "Die Mannschaft hat ein wichtiges Signal ausgesendet, über 90 Minuten Siegeswillen gezeigt. Die Moral stimmt."
Findet auch Fabian Boll. Deshalb glaubt der 30-Jährige, dass sein Traum nach Beendigung der Krise in Erfüllung gehen kann: "Das ist für mich wohl die letzte Chance auf die Bundesliga. Wir werden dafür alles andere zurückstellen."
FC St. Pauli - Oberhausen
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FC St. Pauli - Oberhausen
Thorandt grätscht gegen Terranova
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Sukuta-Pasu, Oberhausens Torschütze Gordon
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Marius Ebbers köpft das 1:0.
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Marius Ebbers köpft das 1:0.
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Thorandt grätscht gegen Terranova
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Hain gratuliert Lehmann zum 2:1
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Naki und Sukuta-Pasu feiern mit 3:2-Schütze Bastian Oczipka.
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Florian Bruns macht das 4:2
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Fabian Boll macht mit dem 5:3 alles klar
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5:3! Was für ein Jubel am Millerntor!
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St. Pauli - Oberhausen: Die MOPO-Noten
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St. Pauli - Oberhausen: Die MOPO-Noten
Lechner: Spielerische Mängel glich die Kampfmaschine durch perfekten Einsatz aus. Note 3
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Thorandt: Gewann die meisten Zweikämpfe, im Aufbau muss mehr kommen als lange Bälle. Note 3
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ab 10. Eger: Für einen Kaltstart war das absolut okay, auch wenn er vorm 2:2 zu spät kam. Note 3
Oczipka: Einige gute Aktionen. Erzielte sein erstes Tor für St. Pauli – RWO-Keeper Semmler half dabei. Note 3
Boll: Überragend, weil mitreißend. Die Kapitänsbinde tat ihm gut. Krönte seine Leistung mit einem tollen Tor. Note 2
Lehmann: Ungewohnte Fehlpässe, aber auch ein grandioses Freistoßtor. Note 3,5
ab 44. Kruse: Engagiert, aber die Unbekümmertheit fehlt weiterhin. Note 4
Bruns: Einige Stock- und Abspielfehler, jedoch auch ein Tor und eine Klasse-Vorlage. Note 3
Naki: Der Wirbelwind forderte immer den Ball, schuf viele Räume. Nur der Zug zum Tor fehlte. Note 3
Sukuta-Pasu: Haute sich voll rein, tat dies aber meist zu ungestüm, verlor so viele Bälle. Note 4
- ab 79. Sako
Ebbers. Erzielte sein 14. Saisontor, hatte zudem Pech mit einem 50-m-Heber. Note 2,5
Hain: Das war nicht sein Tag, er sah beim ersten und dritten Gegentor schlecht aus. Note 5
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dpa
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St. Pauli - Oberhausen: Stimmen zum Spiel
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St. Pauli - Oberhausen: Stimmen zum Spiel
Fabian Boll: "Das war ein kleiner Schritt in die richtigte Richtung. Wir freuen uns jetzt auf die letzten acht Spiele. Volle Kraft vorraus!"
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Bastian Oczipka: "Ich hoffe mein Treffer wird jetzt auch beim Tor des Monats berücksichtigt! Wehe wenn nicht!"
Florian Bruns: "Wir wollten den Zuschauern etwas bieten. Wenn wir am Ende immer als Sieger vom Platz gehen, spiele ich auch gerne noch achtmal 5:3!"
Marcel Eger: "Drei Standardgegentore sind natürlich nicht gut. Aber wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, egal wie. "
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Helmut Schulte: "Ein Tor fiel furioser als das andere! Oberhausen hat trotz der fünf Gegentreffer tollen Fußball gespielt und uns das Leben auf dem Platz richtig schwer gemacht."
Foto: st. pauli
Holger Stanislawski: "Es war alles drin: Freude, Leid, Trauer, Jubel, Tränen, Beschimpfungen. Eine hochinteressante Partie. Die Gefahr, die bei Oberhausen aus Standards hervorgeht hatten wir bereits vorab besprochen. Vielleicht nicht intensiv genug. Das Spiel war ein ständiges hin und her. Unterm Strich freuen wir uns als Sieger vom Platz gehen zu können."
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