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FC St. Pauli - Aachen: der Angriff auf die Spitze

So könnte der St. Pauli heute gegen Aachen spielen

Wann er das letzte Mal auf die Tabelle geschaut hat, daran könne er sich wirklich nicht mehr erinnern. "Ich weiß nur, dass wir sensationelle 36 Punkte haben", sagt Holger Stanislawski, "und dass wir Zweiter sind." Noch. Denn mit einem Sieg heute (13 Uhr) am Millerntor gegen Aachen - es sind noch 300 Tickets zu haben! - könnte der FC St. Pauli den 1. FC Kaiserslautern von der Tabellenspitze verdrängen, so die Roten Teufel zeitgleich zu Hause gegen den Tabellenletzten aus Ahlen patzen.



Dass ein Kick gegen das Schlusslicht kein Selbstläufer ist, erfuhren die Braun-Weißen beim hart erkämpften 2:0 vor Wochenfrist. "Aber Aachen wird von der Ausrichtung her ein anderes Ding", glaubt Stani. "Die müssen was machen, wenn sie noch weiter nach oben wollen." Beim 3:1 gegen den KSC hatte der Coach die Alemannia beobachtet - und dabei eine Elf gesehen, die "um einiges stabiler" war als im Hinspiel gegen den Kiez-Klub.



5:0 hieß es damals für die Gäste, "aber das muss raus aus den Köpfen", mahnt Florian Bruns. "Das war damals ein spezieller Tag, Aachen ist natürlich keine fünf Tore schlechter als wir." Auf den 30-Jährigen könnte gegen seinen Ex-Klub eine neue Aufgabe warten. Durch das Fehlen von Charles Takyi (Entzündung am Zeh) ist die zentrale Offensivposition vakant, Bruns wäre eine Alternative. "Wir haben genügend Leute, die Charlys Ausfall auffangen können", meint Stanislawski, der sich in Sachen Aufstellung natürlich nicht in die Karten gucken lässt. "Aber ich kann versichern: Wir haben einen Plan."



Inwieweit dieser weitere Abweichungen von der Ahlen-Startelf vorsieht, ist schwer zu deuten. Fabio Morena dürfte nach abgesessener Gelb-Sperre zurückkehren, für ihn müsste Markus Thorandt weichen. Auch Jonathan Bourgault (defensiv) oder Rouwen Hennings (offensiv) könnten für Takyi ins Team rutschen.

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Datum:  23.1.2010
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