So viel Zeit wird sicherlich sein. Noch vor dem Anpfiff der Partie gegen Standard Lüttich (21.05 Uhr) werden in Salzburg die Antennen ausgefahren: Wie hat der HSV in Eindhoven gespielt? Eine Frage, die die "roten Bullen" bewegt - mit Trainer Huub Stevens, Fußball-Chef Dietmar Beiersdorfer, dessen Assistenten Dieter Gudel und den Scouting-Chefs Bernd Legien und Manni Linzmaier haben fünf Ex-Hamburger das Sagen bei Red Bull. Sie alle eint ein Wunsch: Ein Duell mit dem HSV, das wär's!
"Das wä"re wirklich großartig", sagt Stevens. "In der Arena noch mal auf der Bank sitzen zu können, ist ein schöner Gedanke. Ich habe tolle Erinnerungen an den HSV." Doch zuvor muss sich Red Bull strecken. Im Hinspiel gegen Lüttich setzte es trotz 2:0-Führung ein 2:3. Im Achtelfinale bekäme es Salzburg dann mit dem AS Rom oder Panathinaikos Athen zu tun. Danach wird neu gelost - und das Aufeinandertreffen mit dem HSV wäre drin.
Für Stevens wird's höchste Zeit - denn so viele Chancen wird er nicht mehr bekommen. "Ich fühle mich sehr wohl in Salzburg", so der 56-Jährige, der gerade bei Red Bull verlängerte. "Und ich denke, dass dies mein letzter Verein sein wird." Stevens plant sein Karriereende. (sim)