Noch knapp 14 Tage bis zum Trainingsauftakt des FC St. Pauli. Trainer und Sportchef Holger Stanislawski arbeitet fieberhaft an seinem neuen Kader, der nach dem umjubelten Aufstieg den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga schaffen soll. Noch sind einige Plätze offen, doch es tut sich so einiges an der Transferfront. Und mit der Verpflichtung von Ralph Gunesch sowie dem Interesse an Fabian Gerber kommen weitere interessante Namen ins Spiel. Die MOPO schildert den aktuellen Stand der Dinge.
Sie kommen: Seit gestern ist fix, dass Innenverteidiger Ralph Gunesch nach nur einem Jahr beim FSV Mainz zurück ans Millerntor kommt. Über die Höhe der Ablösesumme und die Vertragsdauer wurden aber noch keine Details bekannt. Gut möglich außerdem, dass "Felgen-Ralle" einen alten Bekannten aus Mainz mitbringt: Fabian Gerber! Der Mann für die rechte Außenbahn sondiert derzeit zwar noch Angebote eines Erstligisten sowie eines spanischen Klubs, scheint aber einem dritten Gastspiel bei St. Pauli gegenüber nicht abgeneigt zu sein. "Fabe" spielte bereits von 1999 bis 2001 sowie in der Rückserie 2002/03 am Millerntor und kostet keine Ablöse. Dresdens offensiver Mittelfeldspieler Alexander Ludwig (23) ist ebenso sicher wie René Schnitzler (22), Knipser von Gladbach II. In der kommenden Woche, das steht jetzt ebenfalls fest, unterschreibt Erfurts Mittelfeldmann Björn Brunnemann. Über den sagt sein Noch-Trainer Pavel Dotchev: "Ich war zuletzt mit ihm nicht zufrieden, aber der Junge hat ein Riesenpotenzial." Alle drei letztgenannten Neuzugänge sind ebenfalls ablösefrei.
Sie verlängerten: Nach Florian Lechner, Marcel Eger, Morike Sako und Jeremy Opoku-Karikari sind jetzt auch zwei andere Kandidaten klar. Trainer Holger Stanislawski gestern zur MOPO: "Mit Keeper Timo Reus haben wir eine mündliche Einigung erzielt. Und auch Ian Joy werden wir behalten." Der US-Boy hatte mit einem Wechsel ins englischsprachige Ausland geliebäugelt, hat sich nun aber doch zum Verbleib in Hamburg entschieden
Sie mussten gehen: Hauke Brückner, Jeton Arifi, Clemens Lange und Dirk Prediger.
Sie müssen noch zittern: Michel Dinzeys Verbleib hängt davon ab, wer noch kommt. Bei Abdou Sall wird das in Kürze erstellte gesundheitliche Gutachten der Berufsgenossenschaft ausschlaggebend sein.