Denn die eiserne Reserve von 20 Millionen Euro, die der Senat nach der letzten Kostenexplosion anlegte, ist zur Hälfte aufgebraucht. Doch die Probleme am Bau gehen weiter: Die Zahl der Behinderungen und Budgetübersteigungen, die die Baufirma Hochtief beim Senat meldet, haben sich seit Dezember fast verdoppelt. Gleichzeitig verzögert sich der Bau, zuletzt auch wegen des strengen Winters. Kaum einer rechnet damit, dass das Konzerthaus wirklich im November 2011 eröffnet. Doch jede Verzögerung zieht hohe Folgekosten nach sich. 323 Millionen Euro plante die Stadt bislang an Kosten ein. Insider gehen davon aus, dass es noch mal 30 bis 100 Millionen Euro mehr werden. (mn)