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Sind die Freezers noch zu retten?

Jetzt oder nie. Für die Freezers steht heute (19.30 Uhr) gegen Nürnberg viel auf dem Spiel. Nur mit einem Sieg gegen seinen Ex-Klub wird Coach Mike Schmidt seinen Job behalten dürfen. Sind die Freezers noch zu retten? In der MOPO äußern sich Vertreter der DEL-Top-Klubs über die aktuelle Lage der Freezers.



Peter John Lee (Sportmanager Eisbären Berlin): Mich hat das bisherige Abschneiden überrascht. Zu Saisonbeginn dachte ich noch, dass die Freezers ganz gut aufgestellt sind. Sicherlich gehört auch viel Pech dazu, um da unten rein zu rutschen, aber so ist es nun mal. Die Liga ist ausgeglichen, einer muss Erster und einer Letzter sein. Es kommt auf jeden Fall sehr viel Arbeit auf die Hamburger zu. Sie können den Umschwung aber noch schaffen.



Benoit Laporte (Coach Nürnberg Ice Tigers): Es war sicher nicht zu erwarten, dass eine Mannschaft mit einem der größten Etats der Liga solche Probleme haben wird. Andererseits ist es aber auch noch früh in der Saison, die Freezers werden sich auch wieder stärker präsentieren. Mike ist ein guter Coach. Das Team braucht Zeit, um sich zu finden.



Marcus Kuhl (sportlicher Leiter Adler Mannheim): Die Liga ist verflixt ausgeglichen. Auch wir hangeln uns von Spiel zu Spiel. Es zeigt sich einfach, dass sich die Freezers - wie übrigens auch wir - bei den Ausländer-Lizenzen etwas verzockt haben. Wer lange gewartet hat, musste nehmen, was noch zu kriegen war. Mannheim war vor ein paar Jahren auch Schlusslicht. Da habe ich ständig SMS mit dem Inhalt bekommen: Willst du die Adler oben sehen, musst du die Tabelle drehen. Ich empfinde jedenfalls keine Schadenfreude gegenüber Hamburg. Es gibt mit Kassel oder Iserlohn einige Teams, die schlechter besetzt sind als die Freezers. Es besteht durchaus noch Hoffnung.



Hans Zach (Coach Kölner Haie): Da will ich lieber keinen Kommentar zu abgeben. Nur so viel: Ich spiele in Köln mit lediglich sechs Ausländern und bin sehr zufrieden.



Rich Chernomaz (Coach Frankfurt Lions): Ein so schlechter Start war bei den Freezers sicher nicht zu erwarten. Ihr Hauptproblem ist es, dass sie zu wenig Tore schießen. Wenn der Kader aber erstmal komplett ist, wird auch Hamburg sich erholen und zurückschlagen.

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Datum:  6.10.2005
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Thomas Hirschbiegel

Aufschriften auf Firmenwagen sind immer wieder ein ergötzliches Thema. Jetzt stand ich am Eimsbütteler Markt hinter einem Transporter, auf dem stand: „Vor Ihnen fahren die Maler mit Freude am Beruf.“