Unglaublich, aber wahr: Stapelte man alle jemals verkauften Hefte der Kult-Serie "Perry Rhodan" aufeinander, würden sie bis zur Weltraumstation ISS reichen. Wahnsinn: Eine Milliarde Romane wurden seit 1961 an deutsche Science-Fiction-Fans gebracht! Und jede Woche kommen weitere 80000 Exemplare des intergalaktischen Fortsetzungsabenteuers dazu. Zum Jubiläum (am 17.7. erscheint Band 2500) erklärt die MOPO das "Perry-versum":
Ist Perry Rhodan ein gewöhnlicher Astronaut?
Nein. Er wurde als Kind von der außerirdischen Superintelligenz "ES" für die kosmischen Abenteuer auserkoren. Bei seiner ersten Expedition auf den Mond lernt er die Arkaniden kennen. Mit ihrer Hilfe kehrt er zur Erde zurück und kann den drohenden Dritten Weltkrieg verhindern. Hintergrund: Der erste Band "Unternehmen Stardust" erschien 1961, ein Jahr vor der Kubakrise, die beinahe einen Atomkrieg zwischen den USA und Russland ausgelöst hätte.
Hat Perry Rhodan außergewöhnliche Kräfte?
Durch einen Zellaktivator ist er quasi unsterblich. Außerdem besitzt er ausgeprägten politischen Ehrgeiz: Der Weltraum-Kommandant wird per demokratischer Wahlen zum Regierungschef der Erde gewählt und gründet das "Solare Imperium" der Menschen, die sich fortan "Terraner" nennen.
Ist Perry Rhodan eine deutsche Erfindung?
Ja! Die beiden deutschen Science-Fiction-Autoren K.H. Scheer und Clark Darlton entwickelten die Figur des Weltraum-Cowboys Perry Rhodan 1960 in München.
Wer liest die Kult-Hefte?
Die meisten Leser sind männlich, 40 bis 60 Jahre alt und mit den Geschichten aufgewachsen. Mittlerweile gibt es auch Computerspiele, Hörspiele, Hörbücher, Stofftiere und Comics für jüngere Fans. Perry Rhodan twittert sogar aus dem Weltall! (www.twitter.com/perry_rhodan)
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?