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EIMSBÜTTEL

Polizei jagt unheimlichen Frauenhasser

Er schlägt meist nachts oder im Morgengrauen zu, rast mit einem Rad an seine Opfer heran - und schlägt mit einem Fahrradschloss zu: Die Hamburger Polizei jagt einen "Frauenhasser", der in sechs Wochen mindestens fünf Opfer heimtückisch attackiert hat.



Die erste Tat geschah am 22. Februar kurz nach 1 Uhr am Doormannsweg/ Ecke Eimsbütteler Straße (Eimsbüttel). Das 26-jährige Opfer kommt mit leichten Kopfverletzungen davon.



Am 2. März schlägt der etwa 30-jährige Mann in Höhe Osterstraße 151 (Eimsbüttel) zu: Er macht mit dem Rad einen Schlenker, schlägt dem 22-jährigen Opfer mit voller Wucht ins Gesicht. Die Frau erleidet Augenverletzungen, der Verbrecher entkommt.



Am 12. März die dritte Attacke: Auf dem kombinierten Rad- und Fußweg am Eimsbütteler Isebekkanal zwischen Weidenstieg und Bundesstraße schlägt der Täter einer 57-Jährigen auf den Hinterkopf.



Nur vier Tage später der nächste Angriff. Nachts um 2 Uhr wird eine 21-Jährige an der Eimsbütteler Straße 91 (Altona-Nord) attackiert. Am 18. März schließlich schlägt der Radfahrer erst mal mitten am Tag zu: An der Holstenstraße Ecke Eggerstedtstraße (Altona-Nord) verletzt er kurz nach 10 Uhr eine 37-Jährige.



Möglicherweise hat der Schläger am 29. März morgens um acht noch mal zugeschlagen. Die Polizei bittet das Opfer, sich dringend bei ihr zu melden.



Überhaupt sind die Ermittler nun auf die Hilfe der Hamburger angewiesen. Der Gesuchte ist etwa 30 Jahre alt, mittelgroß und ein nordeuropäischer Typ. Er hat markante Wangenknochen, ist möglicherweise blond, trug einmal einen schwarz-weiß gestreiften Kapuzenpulli, war sonst meist schwarz gekleidet. Er ist auf einem dunklen Rad unterwegs. Da der Mann von hinten an die Opfer heranfährt und zuschlägt, gibt es trotz der fünf Überfälle bisher keine bessere Beschreibung des Schlägers. Hinweise bitte an Tel. 42865-6789.

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Datum:  3.4.2008
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