Kommt der nächste "Superstar" aus Hamburg? Mehrzad Marashi (29) aus Barmbek hat am vergangenen Sonnabend die Jury des RTL-Hits "Deutschland sucht den Superstar" mit dem Schmelz in seiner Stimme wieder umgehauen - und schaffte es als erster der Kandidaten unter die Top 10. Mittlerweile zählt er zu den Top-Favoriten. Das nötige Selbstbewusstsein hat er jedenfalls. "Ich will Deutschland zeigen, dass Hamburg mehr zu bieten hat als nur Jan Delay", verkündet er im MOPO-Interview.
Zwar sang Mehrzad mit 13 Jahren schon im Gospel-Chor seiner Schule, aber so richtig kam seine Karriere trotz Gesangsausbildung an der Hamburger Sängerakademie (Hamm) nicht voran. Erst klaute man dem Iraner einen Song, dann kamen keine ernsten Anfragen. "Ich wollte nie ein One-Hit-Wonder sein. Für mich ist es wichtig, mit meiner Musik etwas zu erreichen", sagt er.
Ob er da bei "DSDS" richtig ist? Von den bislang gekürten "Superstars" ist bislang nur Dieter Bohlen-Liebling Mark Medlock nicht in der Versenkung verschwunden. Sollte es bei der Casting-Show nicht klappen, steht der Arbeitlose wieder vor dem Nichts. Flexibel ist er jedenfalls . "Ich habe schon als Koch, Callcenter-Agent und Kellner gearbeitet", sagt er.
Zur Zeit läuft alles jedoch wie am Schnürchen. Dieter Bohlen ist ein Fan von ihm und lobt ihn in den höchsten Tönen. Mehrzad selbstbewusst: "Ich habe nicht umsonst Komplimente bekommen. In der gesamten Staffel hatte ich bisher noch nie einen Durchhänger." Und: Bisher gibt er angeblich erst 70 Prozent. "Die 100 spar ich mir fürs Finale auf", sagt er.
Wenn er tatsächlich oben landet, hat er erst einmal keine Zeit mehr für die geliebten Playstation-Abende mit seinen Jungs mehr. Auch sein Baby wird auf Papa oft verzichten müssen. Dafür ist Mehrzad dann der neue "Superstar" - zumindest bis zur nächsten Staffel.
Übrigens: Mehrzad ist nicht der einzige "DSDS"-Finalist aus Hamburg. Auch Kim (17) und Ines (22) kommen aus der Hansestadt.