Mithilfe eines neuen Drogen-Hightech-Geräts machte die Polizei in der Nacht zu Sonnabend Jagd auf Rauschgiftfahrer. Und landete einen dicken Treffer: An der Kieler Straße fassten die Beamten zwei Dealer (29 und 34) und stellten mehr als acht Kilogramm Marihuana sicher.
Im gesamten Stadtgebiet stoppten die 172 Polizisten mehr als 1200 Autofahrer. Etliche von ihnen mussten einen Drogentest machen - mit dem neuen Messgerät "Biosens". Die 25000 Euro teure Maschine wurde erstmals eingesetzt. Jedoch vorerst nur zu Testzwecken. Und so funktioniert "Biosens": Den Autofahrern wird mit einem Teststreifen Speichel oder Schweiß entnommen. Dieser wird anschließend in das Gerät gesteckt. Innerhalb von Sekunden zeigt die Maschine, ob und welche Drogen der Kontrollierte genommen hat.
Den größten Erfolg hatten die Beamten an der Kieler Straße (Stellingen): Sie stoppten einen Mercedes-Transporter und fanden auf der Ladefläche 650 Gramm Marihuana - eingewickelt in ein Handtuch. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Beifahrers (29) in Hoheluft stellten sie außerdem 7,75 Kilogramm Marihuana sicher.
Zwar fassten die Beamten nur neun Fahrer, die Drogen genommen hatten, jedoch wurden 24 Promille-Fahrer (Höchstwert: 1,5 Promille) gestoppt. Zudem hielten die Beamten 47 Raser an.