Die Story: Die spanische Reisebüroangestellte Esperanza ist nach Ecuador gekommen, um die Schönheiten des Landes mit der Videokamera einzufangen. Die Studentin Teresa will von Quito in den Süden nach Cuenca fahren, um den Mann, den sie liebt, von der vermeintlich erzwungenen Heirat mit einer anderen abzuhalten. Als der Bus, in dem sie zufällig nebeneinandersitzen, an einer streikbedingten Straßensperre nicht mehr weiterkommt, will es Teresa mit Trampen versuchen. Esperanza schließt sich ihr an. Unterwegs stoßen die beiden jungen Frauen unter anderem auf den zotteligen Jesús, der die Asche seiner Oma nach Cuenca überführen will, und auf Andrés, der ebendort zur Hochzeit eines Freundes eingeladen ist.
Die Schauspieler: Tania Martinez und Cecilia Vallejo verkörpern auf einnehmende Art zwei von ihrem Naturell her ziemlich unterschiedliche Charaktere: Während sich Esperanza (deutsch: Hoffnung) aufgeschlossen und lebenslustig zeigt, ist die sich gegenüber ihrer Reisegefährtin als Tristeza (Traurigkeit) ausgebende Teresa eher ernst und zudem voller Vorbehalte gegenüber Touristen, insbesondere spanischen. Schön, dass die beiden im Verlaufe ihrer Odyssee trotzdem irgendwie einen gemeinsamen Nenner finden.
Die Regisseurin und Autorin: Mit ihrem Kinodebüt landete die Ecuadorianerin Tania Hermida in ihrer Heimat einen Kassenhit. Vielleicht, weil sie darin in kleinen Episoden vieles antippt, was ihre Landsleute bewegt, etwa das Verhältnis zur ehemaligen Kolonialmacht Spanien oder die Situation der Indios, die hier für den Streik verantwortlich sind. Vor allem aber erzählt ihr humorreicher, hübsch illustrierter Film vom Reisen selbst - insbesondere vom Wert zufälliger Begegnungen, die schon mal den eigenen Horizont erweitern können.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?