Die Story: Drei Zeitebenen, kunstvoll ineinander verzahnt. Drei Männer (gespielt von Hugh Jackman), die jeweils versuchen, das Leben ihrer Geliebten (Rachel Weisz) zu retten: Im 16. Jahrhundert sucht ein spanischer Eroberer in einem Maya-Heiligtum nach dem sagenumwobenen Baum des Lebens. In der Gegenwart forscht ein Wissenschaftler fieberhaft nach einem Mittel gegen den Hirntumor seiner Frau; ausgerechnet ein südamerikanisches Pflanzenextrakt verheißt den Durchbruch. Und in der Zukunft gleitet ein Raumfahrer durchs All - auf dem Weg zu einem Sternennebel, wo sich nach der Maya-Mythologie die Unterwelt befindet ...
Die Schauspieler: Hugh Jackman ("X-Men"), derzeit im Kino stark präsent ("Scoop", "Prestige"), zeigt sich in seiner Dreifach-Rolle wandlungsfähig, sensibel und engagiert - er spielt sich förmlich die Seele aus dem Leib. Letzteres gilt auch für Rachel Weisz ("Die Mumie"): Die Oscar-Preisträgerin (für "Der ewige Gärtner") wirkt an Jackmans Seite besonders zerbrechlich, geradezu engelsgleich.
Der Autor und Regisseur: Schon für "Pi" und "Requiem For a Dream" wurde Darren Aronofsky weltweit als innovativer Regie-Wunderknabe gefeiert. Mit seinem dritten Spielfilm, um den er fünf Jahre lang gekämpft hat, ist er nun noch mal in völlig neue Dimensionen vorgedrungen. Virtuos nutzt er alle filmischen Möglichkeiten - und verwandelt das Kino so in einen Tempel des Staunens. Es geht ihm um die ganz großen Themen: um Liebe und Schmerz, um Tod, Unsterblichkeit und Erlösung. Hut ab vor Aronofskys Mut, diese poetische, radikal persönliche Vision auf die Leinwand zu bringen! Wer sich darauf einlässt, wird reich belohnt: mit einem Rausch aus sensationellen Bildern, die einen so schnell nicht wieder loslassen. Mit einer zutiefst bewegenden Geschichte über die unsterbliche Liebe. Und mit tröstlichen Erkenntnissen, die einem schließlich sogar die Angst vor dem Tod nehmen.
Fazit: Der außergewöhnlichste Kino-Trip der letzten Jahre - bildgewaltig, tiefgründig, überwältigend. Wenn die Zeit reif ist, wird man dieses faszinierende Meisterwerk in einem Atemzug mit Kubricks "2001: Odyssee im Weltraum" nennen.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?