Die Story: Der 17-jährige Hirtenjunge Bagi lebt mit seiner Familie in der mongolischen Steppe. Er besitzt die übersinnlichen Fähigkeiten eines Schamanen, verweigert sich jedoch zunächst diesem Schicksal. Nach einer mysteriösen Tierseuche müssen die Nomaden in eine Bergarbeiterstadt umziehen. Aber dank seiner Gabe findet Bagi heraus, dass die angebliche Seuche nur ein Vorwand für eine staatliche Zwangsum-siedlung war. Mit Hilfe der Kohlediebin Zolzaya zettelt Bagi eine Revolution unter den Umsiedlern an.
Die Schauspieler: Der Maschinen-baustudent Batzul Khayankhyarvaa (Bagi) und die Jurastudentin Tsetsegee Byamba (Zolzaya) sind zum ersten Mal auf der Kinoleinwand zu sehen - beides verblüffende Naturtalente. Damchaa Banzar, der Bagis Großvater darstellt, ist in der Mongolei ein berühmter Schauspieler.
Die Autoren und Regisseure: In ihrem ersten Spielfilm, gedreht bei eisigen -20 bis -37 Grad Celsius in der Mongolei, entführen uns die beiden Dokumentarfilmer Peter Brosens und Jessica Woodworth in eine fremde Kultur - und in surreale Bildwelten. Ihr mehrfach preisgekröntes mythisches Märchen ist sehr langsam erzählt und trägt gegen Ende recht schwer an seinem Symbolismus, punktet jedoch mit einer beeindruckenden Filmmusik und vor allem mit faszinierenden Bildkompositionen. Traumhafte Landschaftspanoramen aus der unendlichen Weite der Steppe stehen gespenstischen Aufnahmen aus den menschenfeindlichen Plattenbauten gegenüber. Und auch Bagis übernatürliche Fähigkeiten werden auf poetische Weise optisch umgesetzt.
Fazit: Eine magisch-mythische Fabel aus der Mongolei, die vor allem durch ihre außergewöhnlichen Bilder fasziniert.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?