Die Story: Mitte der 60er Jahre hat Robert Kearns einen Geistesblitz, der ihn zur Entwicklung eines Intervall-Scheibenwischers führt. Der Universitätsprofessor lässt sich seine Erfindung patentieren und bietet sie Ford an. Die Firma zeigt sich zunächst sehr interessiert, lehnt eine Zusammenarbeit dann aber ab. Anderthalb Jahre später muss Kearns erleben, wie der neue Ford Mustang mit seiner Erfindung der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Doch den dreisten Diebstahl seines geistigen Eigentums will er keinesfalls widerstandslos hinnehmen ...
Die Schauspieler: Greg Kinnear trägt den Film nahezu im Alleingang. Er wirkt sehr überzeugend in der Rolle des Underdogs, der sich in seinen mehr als 20 Jahre währenden Kampf um Gerechtigkeit und Anerkennung so hineinsteigert, dass er nicht nur seine Gesundheit aufs Spiel setzt, sondern sich auch von seiner Frau (Lauren Graham) und seinen Kindern mehr und mehr entfremdet.
Der Regisseur: Bei der Erfindung des Intervall-Scheibenwischers mag es sich nur um eine Marginalie der Autotechnik-Historie handeln. Doch der Fall des Robert Kearns, der 2005 starb, steht stellvertretend für viele andere Fälle, bei denen ein Erfinder um die Früchte seiner geistigen Arbeit gebracht werden sollte. Kearns' (wahre) Geschichte ist eine klassische David-gegen-Goliath-Story, wie Hollywood sie liebt. Leider wird sie unter der Regie von Marc Abraham, der Filme bislang nur produzierte (u. a. "Children of Men"), arg brav und wenig packend erzählt. Dass sie dennoch berührt, ist vor allem dem Hauptdarsteller zu verdanken, der das emotionale Auf und Ab seiner Figur treffend zu vermitteln versteht.
Fazit: Etwas lang geratener Film nach einer wahren Geschichte - gut gespielt, konventionell inszeniert.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?