Der Tabellenplatz ist so weit bekannt. Der HSV überwintert als Vierter - auf Schlagdistanz zu den Top-Plätzen. Was aber steckt dahinter? Die MOPO tauchte mit Hilfe der Bundesliga-Datenbank "impire" in die Welt der Zahlen, Daten und Fakten ein, durchforstete alle Statistiken und stieß auf so manche Überraschung. Oder hätten Sie vermutet, dass Eljero Elia der böseste aller HSV-Buben ist?
Er sieht aus, als könnte er kein Wässerchen trüben. Die Fans lieben die "Rakete" dank ihrer atemberaubenden Tempodribblings. Doch Elia weiß sich auch zu wehren - satte 37 Mal brachte er seine Gegner zu Fall. Kein Hamburger foulte öfter. Seine wahren Qualitäten aber zeigt er vorn: 13 Scorer-Punkte stehen zu Buche, nur Leverkusens Kießling (18), Werders Özil und Wolfsburgs Dzeko (je 15) waren ligaweit an mehr Toren beteiligt.
Elia ist der Offensivgott des HSV - Joris Mathijsen der Super-Fighter. Starke 62,9 Prozent seiner Zweikämpfe gewann der Niederländer. An den Vorjahres-Bestwert von Bastian Reinhardt (68,0 Prozent) reicht er aber nicht heran.
König aller Statistik-Fans bleibt der Käpt'n. Wie im Vorjahres-Winter (1089) hatte David Jarolim die meisten Ballkontakte (1230), spielte mit 9,5 Prozent die wenigsten Fehlpässe (Vorwinter: 8,0) - und wurde am häufigsten gefoult (56 Mal). Lediglich Hoffenheims Carlos Eduardo (63) kam häufiger zu Fall.
Nur im Mittelfeld der Liga (Rang 7) steht Frank Rost mit 75 Prozent abgewehrter Torschüsse. Ein Wert, der dann allerdings doch ein wenig hinkt.
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