Mehr als die Hälfte der Deutschen sprechen Dialekte. Das ergab eine Studie des Instituts für Deutsche Sprache (IDS). Doch nicht jeder Dialekt kommt gut an. Am sympathischsten fanden die Befragten den herben Klang des Nordens. Sächsisch landete auf dem letzten Platz, außer natürlich in Sachsen.
Das IDS und der Lehrstuhl Sozialpsychologie der Universität Mannheim hatten bundesweit rund 2000 Menschen interviewt. Wir hatten wirklich nicht mit so viel positiven Gefühlen gerechnet", sagt Sprachforscher Ludwig Eichinger. Viele Befragte empfanden "Liebe" (47 Prozent) und "Stolz" (56 Prozent) gegenüber ihrer Muttersprache. Und noch etwas entdeckten die Wissenschaftler: Es gibt keine Zusammenhänge zwischen Dialekt und Bildungsgrad.
Und auch ausländische Akzente mögen die Deutschen - allen voran den französischen.