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DFB-Pokal Werder Bremen - 1899 Hoffenheim

2:1 - Joker Almeida schlägt eiskalt zu

Werder Bremen - 1899 Hoffenheim 2:1

Foto: dpa

Werder Bremen steht im Halbfinale Er wollte wie immer nicht euphorisch werden, doch erleichtert wirkte Thomas Schaaf nach dem Schlusspfiff schon. "Wir haben zurecht viel Kritik bekommen", so der Werder-Coach, "aber wir haben uns ihr gestellt und vieles besser gemacht".



Nach dem Sieg gegen Berlin ballerten sich die Bremer gestern endgültig aus der Krise ­ dank Hugo Almeida gewannen die grün-weißen verdient gegen die TSG Hoffenheim und stehen im Halbfinale des DFB-Pokals.

Von Anfang an zeigte die Elf von Thomas Schaaf, wieviel sie sich für das Pokal-Duell vorgenommen hatte. Während sich die Hoffenheimer einigelten, zauberten die Bremer ansehnliche Kombinationen auf den miserabelen Acker des Weserstadions.



Gegen Pizarro (10.) und Marin (14.) konnten die Kraichgauer noch in höchster Not klären - doch dann holte Naldo bei einem ruhenden Ball den Hammer raus: Seine Freistoß-Granate schlug aus 18 Metern unhaltbar im rechten Winkel ein. Die Führung für Werder!



Und der Weckruf für die Hoffenheimer. Nun traute sich auch die Elf von Ralf Rangnick über die Mittellinie, prompt bekamen Nillson per Kopf (33.) und Ibisevic per Fernschuss (39.) dicke Chancen für den Ausgleich. Doch wie schon seit Wochen fehlte den der TSG in der Offensive die Durchschlagskraft.



Die Bremer waren durch den Zwischenspurt der TSG allerdings gewarnt - und versuchten in der zweiten Halbzeit , den Sack zuzumachen. Nach mehreren Chancen von Özil und dem starken Aaron Hunt waren es jedoch doch die Hoffenheimer, die plötzlich jubeln konnten: Der kurz zuvor eingewechselte Prince Tagoe köpfte völlig freistehend eine Flanke von Eichner in die Maschen (73.) ­der Ausgleich.



Thomas Schaaf musste reagieren. Und schüttelte mit Hugo Almeida für den erneut schwachn Özil den richtigen Trumph aus dem Ärmel: Nicht einmal fünf Minuten auf dem Feld, vollendete er einen feinen Konter per Gewaltschuss zur Entscheidung (76.).



"Ich freue mich für die Mannschaft", gab sich der Portugiese danach bescheiden ­ Hoffenheims Coach Ralf Rangnick bescheinigte den Bremern nach dem Spiel, "einfach cleverer" gewesen zu sein. Werder ist wieder da - und könnte über den Pokal erneut das Tor nach Europa aufstoßen.



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Datum:  10.2.2010
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