Komfortabler, umweltfreundlicher und von schlichter Schönheit - die neue U-Bahn macht Eindruck. Am Donnerstag wurde das erste fertige, knapp 40 Meter lange Fahrzeug der Baureihe DT5 bei der Herstellerfirma Alstom in Salzgitter vorgestellt. Im März 2011 wird es an die Hochbahn übergeben.
Blaue Leuchten prangen an der Seitenflanke aus Edelstahl, den Innenraum zieren rot gepolsterte Sitze, Leuchtreklame, Monitore, auf denen vier Stationen im Voraus angezeigt werden, und die altbekannten Überwachungskameras. Eine Klimaanlage ist an Bord, es gibt Übergänge zwischen den einzelnen Fahrzeugen, mehr Platz für Kinderwagen.
Der Stromverbrauch reduziert sich um 25 Prozent. Hochbahn-Chef Günter Elste schwärmt: "Für die Fahrgäste gibt es eine ganze Vielfalt an Verbesserungen." Drei Jahre tüftelte die Firma Alstom am ersten Fahrzeug. Künftig will man die Produktionszeit auf vier Monate reduzieren. 200 Arbeiter sind allein mit dem Projekt beschäftigt. Akkordarbeit. Probleme bereiteten dem Hersteller die Sonder-Ansprüche des Hamburger U-Bahn-Systems - etwa die maximale Last auf Brücken und Viadukten von zum Teil nur zehn Tonnen. Die Folge: mehr als ein Jahr Verspätung beim ersten Fahrzeug. "Verträge sind dazu da, dass Termine eingehalten werden. Wenn das nicht so ist, muss man sich unterhalten. Das tun wir gerade", sagte Hochbahn-Vorstand Ulrich Sieg, der dennoch stolz durch das neue Fahrzeug schritt.
Bis die Hamburger die neue U-Bahn nutzen können, stehen mehr als ein Jahr lang intensive Tests an, unter anderem in einer Klimakammer. "Wir hoffen, dass wir im Sommer 2011 mit Fahrgästen durchs Netz fahren können", so Sieg.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?