Um 1900 wurde der Gebäudekomplex des "Kraftwerks an der Bille" im Anton-Ree-Weg 50 errichtet. 1903 erzeugte es als erstes Kraftwerk "hochgespannten Drehstrom" für die Hansestadt. Der Komplex besteht aus Kohlebunker, Kessel-und Turbinenhalle, Werkstatt -und Verwaltungsgebäude. Am Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag ist das Kohlelager zu besichtigen. Und gleich danach will Vattenfall es abreißen lassen. Unternehmenssprecher Stefan Kleimeier: "Die Bausubstanz ist sehr schlecht. Die Erhaltung würde eine erhebliche Summe verschlingen." Wie viel will er nicht sagen. Vattenfall hat beim Bezirksamt Mitte einen Abbruchantrag für das Kohlelager eingereicht. Die Stylistin Stefanie Kleschies (30), die das Gebäude als Studio, Büro und Lager nutzt, widerspricht: "Die Halle ist nicht baufällig. Klar muss bald etwas unternommen werden, aber das Gebäude kann erhalten werden." Das sieht das Denkmalschutzamt genauso. Für die Fachleute ist das Bille-Kraftwerk "die älteste erhaltene historische Kraftwerksanlage in Hamburg und ein anschauliches Zeugnis der Industriegeschichte der Hansestadt".
Behördensprecher Stefan Nowicki: "Wir haben eine vorläufige Unterschutzstellung verfügt." Das Verfahren, das Ensemble an der Bille formell unter Denkmalschutz zu stellen, wurde eingeleitet. Nur so könnte der Abriss des markanten Hammerbrooker Industriebaus im letzten Augenblick noch gestoppt werden.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?