Hamburg - Das ist das Super-Novum auf dem Modemarkt: Die "Brigitte", die vielleicht bekannteste Frauenzeitschrift Deutschlands verzichtet ab nächstem Jahr auf professionelle Models.
Stattdessen zeigt das Magazin in allen Heften und auf allen Online-Seiten, dass ihre Leserinnen wie Studentinnen, Buchhändlerinnen, Köchinnen und Unternehmerinnen genau so schön seien wie Models, teilten die "Brigitte"-Chefredakteure Andreas Lebert und Brigitte Huber.
Damit reagiert die Frauenzeitschrift auf den Trend gegen die Perfektionalität. Ab sofort werden sämtliche Fotostrecken von der Mode über Beauty bis hin zu Living und Fitness nicht mehr mit professionellen Models produziert.
Das empfänden viele Frauen inzwischen als überholt, zumal die auch von der Modebranche geprägten Schönheitsideale bis hin zum Mager-Model-Trend äußerst umstritten seien.
Nach den Worten von Huber hat Attraktivität heute viele Gesichter. Auch seien Designer nicht mehr die alleinigen Initiatoren von Trends. "Ob Schauspielerinnen, Musikerinnen, Präsidentengattinnen oder die Frauen auf den Straßen der Metropolen - sie alle prägen Mode- und Beauty-Styles", sagte Huber.
Wer mitmachen will: Die Frauen für sämtliche neuen Fotoproduktionen werden künftig unter anderem über brigitte.de/ohne-models › gecastet.
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