Seine Rückkehr ins Profi-Geschäft schien nicht nur ihm zu gefallen. Frank Rost legte nach der Pause seinen Arm um ihn. Thimothee Atouba lächelte. Knapp sieben Monate nach seinem Achillessehnenriss feierte der Kameruner sein Comeback im HSV-Dress.
Familienduell stand auf Atoubas Dienstplan. Bochums Epalle wagte sich vor allem in der ersten Hälfte in sein Revier. Seinen Cousin hatte Atouba im Griff.
Keiner erwartete zum Comeback Zaubereien. Beim Gegentreffer kam Atouba nicht hinterher. Geschenkt. Allein die Rückkehr des unbekümmerten 27-Jährigen tat dem HSV gut. Als Atouba nach 82 Minuten ausgewechselt wurde, hallten „Atouba“-Sprechchören durch die Arena.
Am liebsten würde Atouba noch öfter für den HSV auflaufen – nicht nur in dieser Saison. „Natürlich will ich bleiben. Meine Sachen sind noch nicht gepackt. Mein Manager wird das Gespräch mit dem HSV suchen.“ Sportchef Beiersdorfer dazu: „Das möchte ich jetzt nicht kommentieren. Aber wir gehen alle Themen nach der Saison noch einmal durch.“ An Trainer Jol wird Timmis Zukunft beim HSV nicht scheitern. Er sagt: „Ich bin ein Fan von ihm. Das war ich schon in England. Nach der Saison setzen wir uns zusammen und schauen weiter.“