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DÄNEN-ZUGANG MICHAEL GRAVGAARD (30)

"Ich bin schon als kleines Kind zum HSV gefahren!"

Es waren warme Worte, die Michael Gravgaard nach Hamburg begleiteten. Ivan Klasnic, sein Teamkollege in Nantes, zeichnete dafür verantwortlich. "Er spricht sehr, sehr positiv über diese Stadt und die Mannschaft", berichtete der 30 Jahre alte Däne, dessen Kreis sich nun schließt. Mehrmals berührte sich sein Lebensweg mit dem des HSV - jetzt ist er selbst ein Teil des Vereins. Gravgaard (gesprochen: Graugord) über ...



seine ersten Erlebnisse mit dem HSV: "Jeder in Dänemark kann mit dem Verein etwas anfangen. Ich bin schon als kleines Kind zum HSV gefahren, damals ins Volksparkstadion. Das war ein tolles Erlebnis. Das Stadion war doch so riesig groß."



die legendären UEFA-Cup-Duelle mit dem FC Kopenhagen: "Das ist jetzt dreieinhalb Jahre her, aber in Kopenhagen spricht man noch immer von diesem Rückspiel. Durch den Elfmeter kurz vor Schluss sind wir rausgeflogen. Diese Spiele gegen den HSV waren Tiefpunkte meiner Karriere. Den Schiedsrichter aus England werde ich immer in Erinnerung behalten."



seine Ausleihe: "Am späten Sonnabend rief mich mein Berater an. Da war ich sehr froh. Und für mich war klar, dass ich diese Chance nutzen will. Hamburg gilt in ganz Europa als großer Verein."



seine dänischen Vorgänger in Hamburg: "Es gab viele Dänen hier, mit großem und nicht so großem Erfolg - ich hoffe, dass ich zur ersten Kategorie zählen werde. Für mich ist es ein Traum, hier zu sein."



den verletzten Bastian Reinhardt: "Mich den dänischen Reinhardt zu nennen ist ein guter Vergleich. Ich hoffe, dass ich genauso regelmäßig spielen kann wie er."



sein halbes Jahr in Nantes: "Gerade Klasnic und ich wurden als Zugänge sehr kritisch gesehen. Der Anspruch war, ganz oben zu stehen. Ich habe die ersten 15 Spiele gespielt, war dann verletzt. Es wäre kein Problem für mich gewesen, mich heranzukämpfen. Aber wenn der HSV kommt, muss man das machen. Jetzt muss ich hier hart arbeiten, um meinen Aufenthalt in Hamburg ab Sommer zu verlängern."



seine Familie: "Meine Frau Camilla und mein 20 Monate alter Sohn Otto sind noch in Nantes. Aber sie werden bald nach Hamburg kommen. Ich freue mich!"



das Nationalteam: "Ich habe dort im Vorjahr gar nicht gespielt. Es gab immer mal kleinere Verletzungen, die mich zurückgeworfen haben. Dann ist es schwer."

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Datum:  4.2.2009
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