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CRUISE DAYS

Schiffe schauen! Bei den "Hamburg Cruise Days" wird der Hafen zum Spektakel

Cruise Days

Foto: dpa

Los ging's heute früh bereits um 6.30 Uhr, als die "MS Deutschland" am Grasbrook-Terminal in der HafenCity angelegt. Nur eine halbe Stunde später machte der weltgrößte Windjammer "Sedov" an den Landungsbrücken fest. Ab 16 Uhr öffnet dann das "Hamburg Cruise Days Village" direkt neben dem Unilever-Haus seine Tore, das allerlei Interessantes rund um Hafenambiente und Kreuzfahrt bietet. Auch für das leibliche Wohl wird hier gesorgt.



Nur wenige Meter entfernt im Traditionsschiffhafen wird von 17 bis 22 Uhr der maritime Antikmarkt "Tüdel un Tampen" abgehalten. Ab 21 Uhr kommt dann ordentlich Bewegung auf die Elbe: Bei der "Hamburg Cruise Night" schippern Schiffe wie der Dreimastschoner "Atlantis", der Raddampfer "Louisiana Star" und Salonboote wie der "Olympic Star" und "River Star" umeinander herum. Dabei werden der Hafen und zahlreiche Gebäude entlang der Elbe wie der Michel, die Elbphilharmonie oder die Köhlbrandbrücke wieder in ein blaues Licht getaucht sein.



Höhepunkt



Absolutes Highlight der „Cruise Days“ ist die große Auslaufparade morgen Abend. Auf Höhe der Elbphilharmonie stellen sich die Schiffe am Sonnabend um 20 Uhr auf. Von hier setzt sich der maritime Verbund um 21:30 Uhr elbabwärts in Bewegung.



Angeführt wird die Parade vom Schlepper Fairplay VIII, es folgen das Dampfschiff Schaarhörn, der Lotsenschoner No.5 Elbe, die Segelschiffe Atlantis und Sedov sowie die Kreuzfahrer Astor, AIDAaura, Deutschland, Mein Schiff und Columbus. Den Schluss bildet der Museumsfrachter Cap San Diego.



Gekrönt wird das Spektakel von vier Feuerwerken. Eines wird auf einer Schute gezündet, die restlichen auf der südlichen Elbseite gegenüber der Fischauktionshalle, beim Theater im Hafen (König der Löwen) und auf der Strandkaispitze in der HafenCity.



Die Auslaufparade kann man vom gesamten Elbufer aus bis Blankenese beobachten. Die besten Plätze hat man auf den Landungsbrücken und der Kehrwiederspitze. Aber auch von der Aussichtsplattform auf dem Dockland-Gebäude an der Van-der-Smissen-Straße hat man einen guten Blick.



Blue Port



Zu den „Cruise Days“ erstrahlt der Hafen im leuchtenden blau. Verantwortlich für das Licht-Spektakel ist der Hamburger Künstler Michael Batz, dessen Arbeit von zwei Fotografen (Martin Brinckmann und Michael Zapf) begleitet und dokumentiert wurde. Zu sehen ist die Ausstellung „Making Of Blue Port 2010“ in der Rathausdiele (Innenstadt).



Passend dazu sind in der Europa-Passage 49 Exemplare der Skulptur „Blue Bridge“ von Michael Batz ausgestellt. Sie ist der illuminierten Köhlbrandbrücke nachempfunden. Wer will, kann sich eines der auf 50 Stück limitierten Edition für zu Hause kaufen (Stückpreis: 698 Euro)



Anreise



Extra für die "Cruise Days" bietet der HVV ein verstärktes Angebot: So werden auf allen U- und S-Bahn-Linien an allen Veranstaltungstagen verlängerte Züge eingesetzt. Am Freitag, Sonnabend und Sonntag verkehren im inneren Stadtbereich die U- und S-Bahnen bis 0.30 Uhr im 10-Minuten-Takt. Am Sonnabend verkehren die Linien U2 und U3 bis 0.30 Uhr sogar alle 5 Minuten. Detaillierte Fahrplanauskünfte unter www.hvv.de oder unter der HVV-Infoline 040 - 194 49.







So schön leuchtet die Elbphilharmonie

Bildergalerie ( 5 Bilder )

Der Windjammer "Sedov"

Bildergalerie ( 6 Bilder )
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Datum:  30.7.2010
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