COTTBUS - ST. PAULI 0:1
Takyi und Hain sichern St. Pauli den Sieg
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Damit sind die Kiezkicker zumindest bis heute auf dem Platz zwei, wieder auf direktem Bundesligakurs. Möglich gemacht haben das vor allem zwei Kiezkicker: Mathias Hain hielt seinen Kasten mit famosen Paraden sauber, und Charles Takyi erzielte das Tor des Tages.
Wie erwartet kehrte Kapitän und Abwehrchef Morena nach überstandener Grippe in die Startelf zurück, für den zuletzt glücklosen Sukuta-Pasu erhielt Takyi eine neue Chance – und die nutzte er großartig. Mit dem „Sir“ als Leader traten die St. Paulianer im „Stadion der Freundschaft“ so forsch auf wie lange nicht mehr. Schon nach 25 Sekunden stand Bruns nach Burcas Fehler allein vor Tremmel, wurde aber im letzten Moment von Brzenska vom Ball getrennt.
Prima auch, wie sich die Hamburger nach weitere Möglichkeiten durch Bruns (3.), Takyi (18. /23.) und Thorandt (19.) herausspielten. Doch anders als in den „guten Zeiten“ in dieser Saison fehlte in Hälfte eins noch die letzte Entschlossenheit vorm Tor. Wie gut, dass auf der anderen Seite Shao aus spitzem Winkel frei drüber knallte (8.), Keeper Hain stark gegen den bulligen Kweuke reagierte (10.) und Shao nur die Unterkante der Latte traf (34.).
Die spielerische Überlegenheit der Millerntor-Jungs drückte sich acht
Minuten dann auch im Ergebnis aus: Flanke Lechner, Kopfball Ebbers, Takyi lief in den verunglückten Lehmann-Schuss hinein und das 0:1 war perfekt (53.). „Ich hatte großes Glück, dass ich genau da stand“, freute sich Charly später.
Danach hielt Hain Cottbus fast im Alleingang auf. Mit allerbesten Paraden vereitelte er gegen Shao (65. / 84.) Petersen (75.), und gegen Radu (76.) den Ausgleich. „Wir wissen doch, dass wir einen guten Torwart haben“, zollte Florian Lechner Hain ein dickes Lob. Dass Takyi wieder „da“ ist, weiß seit gestern auch jeder. Trainer Holger Stanislawski: „Wir hatten ein langes Gespräch. Er hat sich selbst und die Mannschaft mit seiner guten Leistung belohnt.“
Nach dem von Stani verkündeten Neustart war es der zweite Sieg im zweiten Spiel. „Wir wollen jetzt alles gewinnen“, hatte er nach dem 1:2 in München angekündigt. In der Form von gestern könnte das gelingen
Cottbus - St. Pauli
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Siegtorschütze Charles Takyi
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Cottbus-Coach Wollitz regt sich nach Abpfiff auf.
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Florian Lechner setzt sich durch
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Cottbus - St. Pauli: Die MOPO-Noten
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Cottbus - St. Pauli: Die MOPO-Noten
Florian Lechner: Mehr Einsatz geht nicht, manchmal etwas zu hektisch. Note 3
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Fabio Morena: Bissig in den Zweikämpfen, meist mit guter Übersicht. Note 3
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Markus Thorandt: Hatte es oft mit Kweuke zu tun und damit Schwerstarbeit zu verrichten. Note 3
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Bastian Oczipka: In der Defensive nicht immer mit klaren Aktionen, in der Offensive mit guten Ansätzen. Note 3
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Fabian Boll: Nicht ganz so dominant wie gegen Oberhausen, aber durchaus Chef im Ring. Note 2,5
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Matthias Lehmann: Startete mit zwei Fehlpässen, danach wie gewohnt mit guten Ideen. Note 3
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Bruns: Tolle Laufarbeit, viele gute Szenen am Ball, kassierte die 5. Gelbe Karte. Note 3 - ab 81. Sukuta-Pasu: -
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Charles Takyi: Kaum wiederzuerkennen. Dynamisch, zielstrebig und torgefährlich wie lange nicht mehr. Note 1,5
ab 86. Schultz: -
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Deniz Naki: Der Bursche steckt voller Tatendrang – zumindest bis zum Strafraum. Note 3 - ab 77. Kruse: -
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Marius Ebbers: Ein Tor gelang nicht, dennoch fällt ihm am Ball immer eine gute Lösung ein. Note 3
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Mathias Hain: Nicht zu toppen. Viele gute Reaktionen, rettete das Zu-Null. Note 1
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Cottbus - St. Pauli: Stimmen zum Spiel
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Cottbus - St. Pauli: Stimmen zum Spiel
Mathias Hain: "Das war eine echte Schlacht! Und wenn man dann gewinnt, kann man etwas Großes erreichen."
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Fabian Boll: Der Sieg war absolut Gold wert. Solche Siege sind wichtiger, als wenn man 5:0 in Aachen gewinnt.
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Fabio Morena: Schön, wenn man eine solche Schlacht gewinnt. Dieser Sieg war ein schönes Geschenk für mich und Max Kruse zum Geburtstag, aber auch für die Mannschaft.
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Deniz Naki: Wir haben es Matze Hain zu verdanken, dass wir heute gewonnen haben. Er ist ein Führungsspieler und ein Vorbild für uns.
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Sportchef Helmut Schulte: Das ist der gefühlte 17. Frühling von Matze Hain. Zum Ende der Partie hat er vier oder fünf Unhaltbare rausgeholt.
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Trainer Holger Stanislawski: ""Zwei Drittel des Spiels waren wir besser, im letzten Drittel müssten wir alles dagegenwerfen. Ein hochverdienter Sieg für uns."
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