News
Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt.

MOPONews
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 12.7.2009

COLLIN BENJAMIN: "Die Jungen sagen Ey, Dicker zu mir"

Collin Benjamin kann es selbst nicht glauben. "In ein paar Wochen werde ich 31, aber wenn ich vorm Spiegel stehe, sehe ich immer noch das junge, frische Gesicht eines 20-Jährigen", schmunzelt der Namibier. Seit 2001 ist Collo beim HSV - Dienstältester! Aber kein "alter Sack". "Früher hatten wir richtige Männer wie Hollerbach oder Hoogma. Jetzt bin ich selbst in dem Alter, aber die Sprache der Jungen verstehe ich trotzdem noch. Die sprechen einen halt mit ¸Ey, Dicker` an. Und beim Sprinten hänge ich die meisten immer noch ab." Gestählt in mittlerweile 16 HSV-Trainingslagern - viel Arbeit und viele Geschichten. In der MOPO am Sonntag spricht Benjamin über



sein härtestes Trainingslager: "Die schlimmste Vorbereitung war im Winter 2006. Wir waren 17., haben schon am 27. Dezember angefangen. Es war das erste Mal, dass ich Silvester nicht zu Hause verbringen konnte. Wir haben im Volkspark angefangen mit Läufen, bis ich fast gekotzt hätte. Danach in Dubai ging es dann genauso weiter - superhart."



sein schönstes Trainingslager: "Das war im Sommer 2002 in Seefeld mit Kurt Jara. Ich war noch nicht so lange dabei, aber der Trainer hat gleich klargemacht, dass er im defensiven Mittelfeld auf mich setzt - obwohl Raphael Wicky und Cristian Ledesma da waren, habe ich zusammen mit Marcel Maltritz als Doppel-Sechs gespielt. Eine super Phase für mich."



seinen Lieblings-Zimmerpartner: "Der entspannteste war eindeutig Bastian Reinhardt. Ein ganz sachlicher Junge und eine richtige deutsche Eiche. Der sitzt nur da, liest seinen ¸Spiegel` und macht keinen Stress. Außerdem war ich immer überpünktlich bei allen Terminen, weil Basti solche Dinge eben sehr genau nimmt. Da habe ich mich mitziehen lassen."



seinen schlimmsten Zimmerpartner: "Ganz klar Tomas Ujfalusi. Der Typ hat bis spät in die Nacht Playstation gespielt oder am Computer rumgedaddelt. Und dann die ganze Telefoniererei auf Tschechisch - und jedes zweite Wort war ein Schimpfwort. Als Zimmerpartner eine echte Nervensäge. Trotzdem ist Ujfi ein Riesentyp. Wir telefonieren heute immer noch ab und zu miteinander."



sein bitterstes Trainingslager: "Das war in La Manga im Januar 2006. Ich war ein Jahr verletzt gewesen, hatte einen Knorpelschaden im Knie und zwei Operationen hinter mir. In La Manga wollte ich endlich wieder richtig anpacken. Und dann wurde das Knie immer wieder dick. Ich wollte es nicht wahrhaben, wollte trotzdem trainieren. Total unvernünftig, aber ich konnte die Situation so nicht akzeptieren. Das waren frustrierende Momente für mich."



seinen aktuellen Zimmerpartner: "Mladen Petric - vor ihm ist man nie sicher. Ich gehe immer auf Zehenspitzen ins Zimmer, weil ich immer denke, dass er irgendwo rausgesprungen kommt und mich erschreckt. Man muss immer auf der Hut sein. Aber irgendwann, wenn er nicht damit rechnet, zahle ich ihm alles heim. Mit ihm wird es jedenfalls nie langweilig. Er heckt immer irgendwas aus oder zeigt mir seine Zaubertricks. Ich verstehe einfach nicht, wie er das macht."

Weitere Meldungen News
Wurde Britta Assauer Opfer von kriminellen Schalke-Fans?

Nach dem verzweifelten Facebook-Aufruf von Rudi Assauer meldet sich jetzt der Berater seiner Ex-Ehefrau Britta zu Wort. Hier die angebliche Erklärung für das Verschwinden von Rudis Eigentum.  mehr...

Von dieser Scheune in Sistig blieben nur Trümmer. Schuld war ein Tornado, der 2007 durch die Eifel fegte.

Die Klimaveränderung begünstigt die Entstehung von Tornados. Wir haben die heftigsten Wirbelstürme der letzten Jahre zusammengefasst.   mehr...

Trauer um Peter Przybylski: Der renommierte Kameramann starb unerwartet in Berlin.

Erschütterung beim „Schimanski“-Team. Kameramann Peter Przybylski (45) starb am Dienstag plötzlich und unerwartet in Berlin. Mittwoch sollten eigentlich die Dreharbeiten beginnen.  mehr...

Typisch Frau

Die Frau zappt durch die Programme und bleibt beim Fußball hängen. Grüner Rasen auf dem Bildschirm ist eigentlich ein Signal zum Weiterschalten, aber diesmal erregt etwas ihre Aufmerksamkeit. Die Spieler rennen nicht, sie stehen da und heulen.