CEBIT 2010
Die neuen Gadgets aus dem Technik-Mekka
Foto: hfr
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Die Highlights der Messe:
Das sind die neuen Gadgets der CeBIT
Bildergalerie ( 11 Bilder )
Das sind die neuen Gadgets der CeBIT
Einsteiger-Androide:
Junge Leute mit nicht allzu dicker Brieftasche hat Acer mit dem BeTouch E110 im Visier: Das Smartphone mit Googles Betriebssystem Android soll rund 159 Euro kosten, bietet dafür aber GPS und HSDPA.
Dudel-Käfer für den Fahrradhelm:
Eines der skurrilsten Gadgets auf der CeBIT war der Tunebug Shake: Der „Melodiekäfer“ (ab April, 99 Euro) empfängt Musik drahtlos per Bluetooth und versetzt den Fahrradhelm in Schwingungen, die direkt in den Schädel gehen und so hörbar werden. Starke Bässe lieferte er beim Kurztest aber nicht.
Navigationsgerät mit GPSpro:
Navigieren durch 44 Länder – und sogar in langen Tunneln die Position ermitteln: Das verspricht Medions GoPal X4345 mit GPSpro-System. Das fast baugleiche Modell X4545 verfügt außerdem über eine Bluetooth-Freisprechfunktion. Beide Navis sollen etwa 280 Euro kosten.
All-in-One-Flachmann: Nur 3,6 Zentimeter ist Shuttles All-in-One-PC X50V2 (ca. 530 Euro) dick. Der stromsparende Intel-Atom-Prozessor und das schnelle WLAN-n-Modul stecken im Gehäuse des 15,6-Zoll-Touchscreens. Durch die passive Kühlung dürfte der Computer sehr leise sein.
Elektronische Tageszeitung:
Speziell auf Tageszeitungen ist der TrekStor eBook Reader ausgelegt. Das Sechs-Zoll-Touch-Display stellt Zeitungsseiten zur Übersicht im Original-Layout dar. Tippt man auf einen Artikel, erscheint er vergrößert (ab Mai, 299 Euro ohne Zeitungs-Abo).
Touch-Laptop:
Packard Bells Tablet-PC Butterfly XS Touch (ab April, 499 Euro) lässt seine Tastatur sprichwörtlich im Handumdrehen unter dem drehbaren 11,6-Zoll-Touchscreen verschwinden. Im Innern werkelt ein sparsamer SU4100 von Intel, das Touchpad zur Mauszeiger-Steuerung unterstützt Gesten mit mehreren Fingern.
All-in-one-Rechner mit 3D-Technik:
Auch bei den All-in-one-Computern hält die 3D-Technik Einzug. MSI stellte den laut Eigenaussage ersten 3D-fähigen Rechner vor, der in den Monitor integriert ist. Das 24-Zoll-Display stellt 1920 mal 1080 Pixel dar (Full-HD) und unterstützt Multitouch-Gesten. Im Innern arbeitet eine ATI-HD5730-Grafikkarte. Preis und Marktstart sind noch offen.
HD-Fernsehen aus der Steckdose:
Hochauflösendes Satelliten-fernsehen im ganzen Haus – ohne Kabel zu verlegen. Das verspricht das Set TV Sat 1300 HD (399 Euro) von Devolo. Die Bilder werden dabei über die Stromleitungen übertragen: Der Tuner speist das TV-Signal ins Netz ein, der Receiver holt es sich aus der Steckdose.
Mediaplayer mit Datenturbo:
Asus rühmt den Mediaplayer O!Play HD2 als weltweit ersten seiner Art mit der neuen USB-3.0-Schnittstelle, die bis zu fünf Gigabit Daten pro Sekunde schaufeln können soll. Mehr Details gaben die Taiwaner noch nicht bekannt.
3D-Monitor:
Entertainment am PC soll mit LGs Monitor W2363D in die dritte Dimension vorstoßen. Der 23-Zöller (ab Mai für voraussichtlich etwa 360 Euro) arbeitet mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz, zeigt also 60 Bilder pro Sekunde für jedes Auge – schnell genug auch für Action-Szenen. Voraussetzung sind ein Rechner mit Nvidias 3D-Vision-Technik und eine entsprechende Shutterbrille.
E-Book Reader:
Auch Asus will auf dem Markt für digitale Lesegerät mitmischen und stellte auf der CeBIT den DR-900 vor. Das Touch-Display ist mit neun Zoll etwas kleiner als Amazons Kindle DX. Die zwei bis vier Gigabyte interner Speicher sollen sich mit SD-Karten auf 16 Gigabyte erweitern lassen. Für den drahtlosen Datenaustausch unterstützt der DR-900 g-WLAN und vermutlich auch eine flotte Mobilfunkanbindung. Was das gut ein Pfund schwere Gerät Ende des Jahres kosten soll, ist noch offen.
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