Regen gefriere schnell auf dem kalten Boden, sagte Manuel Voigt vom Deutschen Wetterdienst. Die Böden sind bei den vorherrschenden Minusgraden immer noch gefroren und können kein Wasser aufnehmen.
In Hamburg und Schleswig-Holstein gab es nach Angaben der Polizei vielerorts bis zu zwei Zentimeter Eis auf den Straßen. In der Folge kam es zu zahlreichen Unfällen auf den Autobahnen und Bundesstraßen. Lastwagen stellten sich quer. Meist blieb es bei Blechschäden. Selbst Streifenwagen der Polizei kamen nicht mehr von der Stelle. Busse blieben in etlichen Regionen in ihren Depots.
Die Autobahn A7 zwischen Großenaspe und Schnelsen musste am Morgen aufgrund zahlreicher Unfälle gesperrt werden. Auf vielen anderen Strecken, kam es zu erheblichen Behinderungen. Außerdem fuhren wegen des Glatteises in Quickborn, Norderstedt, Henstedt-Ulzburg, Pinneberg und Elmshorn keine Busse.
In vielen Landkreisen wie Stade oder Lüneburg wurde den Eltern zudem freigestellt, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken.
(dpa/lg)