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Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 7.10.2008

Bilanz: "Unsere Jungs merken, dass etwas drin ist"

Die Dunkelheit hatte sich über das Stadion der Freundschaft gelegt, ein scharfer Wind fegte durch die Gänge. Dietmar Beiersdorfer blieb beharrlich, beantwortete seelenruhig die Fragen der Reporter. Den Sportchef wirft derzeit nichts um. In der MOPO spricht er über:



- den Charakter der Mannschaft: Die Jungs merken, dass dieses Jahr was drin ist. Sie wollen was erreichen. Die Truppe harmoniert. Jeder weiß, wie der andere auf und außerhalb des Rasens tickt.



- den Tabellenstand: Es ist unser Anspruch, oben dabei zu sein. Aber das umfasst nicht nur den ersten Platz. Als Ziel haben wir das internationale Geschäft ausgegeben. Wir haben auch Spiele gehabt, in denen wir nicht so souverän waren. Wir sind dennoch auf einem guten Weg.



- den Hammer gegen Schalke: Die Schalker wissen, dass sie bei uns was holen müssen, um oben dranzubleiben.



- den Trainerstab: Martin Jol ist der absolute Chef, der seine Leute ausrichtet, aber auch Kompetenzen abgibt. Er ist überwiegend ruhig und sachlich, kann aber auch laut werden.



- das Erfolgsgeheimnis: Der Großteil der Mannschaft ist zusammengeblieben. Die Automatismen sind da. Nach den Abgängen waren wir sehr ausgedünnt und haben versucht, Spieler zu holen, die uns weiterbringen. Letztendlich entscheidet die Qualität der Spieler.



- die Länderspielpause: Wir haben jetzt Zeit, interne Dinge aufzuarbeiten. Dabei werden wir auch gucken, was wir besser machen können. Es gibt keinen Grund, jetzt das Arbeiten einzustellen. Kommenden Donnerstag werden wir dann wieder unsere Schäfchen zählen.



- den HSV als Meisterkandidaten: Es ist kein großer Vorsprung und noch 27 Spiele zu spielen. Insofern erübrigt sich das. Wir sind im Moment erfolgreich. Eine schöne Geschichte, vor allem für die Fans. Sie haben lange darauf gewartet. Aber es liegen noch schwere Zeiten vor uns.

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